ORF zu Rabl-Stadler-Kritik im "Format"

Wien (OTS) - Zum dem in der aktuellen Ausgabe des "Format" am 6. Dezember 2002 publizierten Artikel mit dem Titel "Ein unmöglicher Zustand" stellt der ORF fest:
Ein Grundprinzip des unabhängigen Rundfunks ist, dass seine Mitarbeiter frei von äußerem Druck arbeiten können. Die Geschäftsführung hat volles Vertrauen zum Chefplaner Fernsehen Werner Taibon und weist die gegen ihn von Frau Präsidentin Dr. Helga Rabl-Stadler vorgetragenen Angriffe des "Quotenschielens" zurück. Der ORF hat einen Gesamtprogrammauftrag, der neben den wichtigen Aufgaben der Informations- und Kulturvermittlung auch die Berücksichtigung der Interessen des Gesamtpublikums umfasst. Werner Taibon hat die Aufgabe, die Angebote der Informations- und Programmdirektion abzustimmen und zusammenzufassen, und soll seine erfolgreiche Tätigkeit auch weiterhin frei von öffentlichen Pressionen erfüllen können. Die Debatte mit Stiftungsräten hat grundsätzlich im Gremium und nicht in der Öffentlichkeit geführt zu werden.

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