Bauernbund rückt nicht vom geplanten Bundestierschutzgesetz ab

Zur detaillierten Erörterung des Themas scheint Abhaltung einer Enquete sinnvoll

Wien (AIZ) - "Die ÖVP hat vor den Wahlen die Absicht bekundet, in der kommenden Legislaturperiode ein Bundestierschutzgesetz umzusetzen. Vor allem in Hinblick auf die Erweiterung der EU kommt dem Thema Tierschutz eine höhere Bedeutung zu. Österreich verfügt derzeit über funktionierende Länderregelungen im Bereich des Tierschutzes. Auf Grund der zukünftigen Herausforderungen scheint es aber angebracht, nunmehr die Kräfte zu bündeln und ein österreichisches Tierschutzgesetz umzusetzen und auch auf europäischer Ebene damit ein klares Signal zu setzen", betont der Präsident des Österreichischen Bauernbundes, Fritz Grillitsch.

"Von diesem im Wahlkampf präsentierten Ziel rückt auch der Bauernbund nicht ab", stellt Grillitsch fest. Jetzt sei es angesagt, für Nutztiere, Heimtiere und Zootiere ein praktikables und für alle Beteiligten auch umsetzbares Gesetz zu erarbeiten. "Extrempositionen auf der einen oder anderen Seite haben dabei nichts verloren. Eine sachliche und zukunftsorientierte Auseinandersetzung mit dem Thema muss mit Fachleuten, Politikern, Betroffenen und den Bundesländern geführt werden. Der von der SPÖ vorgebrachte Vorwurf, die ÖVP und der Bauernbund rückten von ihren Wahlversprechungen ab, entbehrt daher jeder Grundlage und dient offensichtlich nur einer gekünstelten Medieninszenierung", stellte Grillitsch zu den heutigen Vorwürfen der SPÖ fest.
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