Posch zu Ortstafeln: Strutz' Problem mit "slowenischen Brandstiftern" und "Heißspornen"

Wien (SK) Es sei "höchst bemerkenswert, dass ausgerechnet Noch-FPÖ-Klubobmann Strutz den Vertretern der slowenischen Volksgruppe den Rat gibt, mit dem 'Zündeln' aufzuhören", sagte SPÖ-Volksgruppensprecher Walter Posch Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Herr Strutz möge hinsichtlich Brandstiftertum vor der eigenen Türe kehren. Strutz sei in den Koalitions-Verhandlungen "von den eigenen Leuten ausgebootet worden", diese Entmachtung wende Strutz in alter FPÖ-Tradition gegen einen "Außenfeind". Es sei "billig", den Slowenen-Vertretern die Schuld am bisherigen Scheitern des Runden Tischs in die Schuhe schieben zu wollen, so der SPÖ-Abgeordnete, dies sei erstens falsch und zweitens "müssen einfach weitere Gespräche geführt werden". Voraussetzung für erfolgreiche Verhandlungen in der Ortstafel-Frage sei allerdings "ein konstruktives Klima, mit Rabaukentum ist kein Staat zu machen". ****

Symptomatisch für die Politik der Freiheitlichen sei die Stellungnahme Strutz' zu den slowenischen Radiosendern: "Aus Sicht der FPÖ kann es auf 'unbotmäßiges Verhalten' nur eine Antwort geben, und zwar die Kürzung bzw. Streichung von Subventionen". Posch zeigte sich abschließend zuversichtlich, dass eine Lösung der Ortstafel-Frage gefunden werde, da es überwiegend konstruktive Kräfte im Land gebe, die weit entfernt vom untergriffigen, isolationistischen Weg der in den Orkus dahintaumelnden FPÖ stünden und "gewillt sind, ein VfGH-Erkenntnis im Einvernehmen mit der Bevölkerung auch umzusetzen "statt ständig die Rute ins Fenster zu stellen. (Schluss) se/mp

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0006