FPNÖ: Marchat ist der Spitzenkandidat für Landtagswahl

Als Ziele nannte er das Verhindern einer "VP-Absoluten" und Wiedereinzug in die Landesregierung

St. Pölten (OTS) - "Franz Marchat ist der Spitzenkandidat der NÖ Freiheitlichen für die Landtagswahlen im kommenden Jahr!" Das erklärte heute Landesparteichef Ernest Windholz vor Journalisten in St. Pölten. Der FPÖ-Landesparteivorstand habe gestern mit überwältigender Mehrheit seinen, Windholz', Wunsch akzeptiert, den amtierenden Klubobmann Marchat "als Zugpferd ins Wahlkampfrennen" zu schicken.****

Ab heute werde Marchat in Sachen Wahlkampf in ganz Niederösterreich unterwegs sein, um die "Leihstimmen", die im Zuge der Nationalratswahl an die ÖVP verloren gegangen seien, wieder zurückzugewinnen. Windholz verwies weiters auf den von ihm vorgeschlagenen "Runden Tisch" am 14. Dezember 2002 in St. Pölten:
"Hier wird es Vieraugen-Gespräche mit den Funktionären geben, anschließend ist ein Diskussionsforum geplant!" Es wurden bereits an die 1.000 Einladungen ausgeschickt

"Diese Nominierung bedeutet einen enorme Vertrauensbeweis des Parteivorstandes. Ich weiß aber, daß es keine leichte Aufgabe sein wird, aber ich bin mir meiner Verantwortung bewußt!", betonte der frisch gekürte Spitzenkandidat Marchat. In einem Land, wo die ÖVP im Landtag zwar mit weniger als 50 Prozent vertreten sei, aber beinahe 100 Prozent der Macht ausübe, sei Kontrolle durch eine starke Opposition "für die Bürger lebenswichtig". Und dann noch einen Seitenhieb auf LH Pröll: "Seine Politik gleicht einer leeren Hülse, die zwar nach außen glänzt, innen aber hohl ist!" Niederösterreich liege mittlerweile abgeschlagen auf Platz 134 im "Ranking der Regionen Europas" - also kein Wort von "Top-Ten" - und die Arbeitslosenrate allein in Niederösterreich sei die höchste seit 1945.

Als Ziele für die Landtagswahl nannte der Spitzenkandidat das Verhindern einer absoluten ÖVP-Mehrheit und den Wiedereinzug der Freiheitlichen in die Landesregierung, wofür etwas mehr als 10 Prozent der Wählerstimmen notwendig sei dürften. "Und das müßten wir Freiheitlichen mit einem geschlossenen Auftreten, guten Sachthemen und einem kurzem, aber dafür intensiven Wahlkampf schaffen", zeigt sich Marchat optimistisch.

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