Starke Präsenz ORF-geförderter und -koproduzierter Filme bei Filmfestivals Saarbrücken und FIPA 2003

Wien (OTS) - Außerordentlich erfolgreicher Start für den österreichischen Film in das Festivaljahr 2003: Mit gleich acht heimischen Filmproduktionen ist Österreich im Hauptprogramm des 24. Festival Max Ophüls Preis in Saarbrücken (13. bis 19. Jänner 2003) vertreten, darunter folgende fünf vom ORF geförderte Kinofilme:
Bernhard Weirathers Spielfilmdebüt "Ikarus" über eine junge Frau auf Identitäts- und Heimatsuche, ist ebenso im Wettbewerb wie Kaltfront" von Valentin Hitz, ein Jugendlichendrama über einen missglückten Einbruch, und Peter Payers jüngster Film "Ravioli". Die letzten beiden feiern dort sogar ihre internationale Uraufführung. Im Wettbewerbsprogramm treten insgesamt 17 Filme gegeneinander an.
In der Reihe Spektrum zeigt Saarbrücken die Verfilmung von Robert Schindels Bestseller "Gebürtig", der als Eröffnungsfilm der heurigen Diagonale fungierte und die große Ehre hat, auch das renommierte deutschen Festival zu eröffnen. Weiters wird in der Reihe Spektrum die vierepisodige Filmcollage "Zur Lage" des Quartetts Barbara Albert, Michael Glawogger, Ulrich Seidl und Michael Sturminger präsentiert, eine dokumentarische Bestandsaufnahme Österreichs nach der politischen Wende im Frühjahr 2000.
Neben diesen fünf vom ORF geförderten Filmen sind weiters folgende drei Produktionen made in Austria im Hauptprogramm von Saarbrücken zu sehen: Im Wettbewerb startet ebenfalls Michael Pfeifenbergers "011 Beograd", der erste Teil des Zyklus "Survival in the City", das den Perspektiven junger Menschen in Städten ohne Ressourcen nachgeht; außerdem der Dokumentarfilm "I Am from Nowhere" von Georg Misch und Houchang Allahayris neuester Film mit dem Titel "Rocco".
In einer Nebenschiene - in der vom Wiener Filmverleih Sixpack zusammengestellten neuen Experimentalfilm-Reihe "Lux" - laufen fünf weitere heimische Beiträge in Saarbrücken, darunter auch der Film "Camera" der ORF-"Kunst-Stücke"-Preisträgerin Kerstin Cmelka.

ORF-Historiendrama "Schwabenkinder" im Wettbewerb des 16. FIPA in Biarritz

Neben den zahlreichen ORF-geförderten Filmen in Saarbrücken ist die Teilnahme einer ORF-Koproduktion beim heurigen TV-Festival FIPA im Jänner 2003 als großer Erfolg zu werten. Jo Baiers Fernsehfilm "Schwabenkinder", eine bewegende Historienverfilmung über die authentische Geschichte der "Schwabengeherei", ist in den Wettbewerb des 16. Festival International de Programmes Audiovisuels nach Biarritz geladen, das zu den größten europäischen Fernsehfilmfestivals zählt und heuer vom 21. bis 26. Jänner 2003 stattfindet. Der mit Tobias Moretti, Jürgen Tarrach, Vadim Glowna u. v. a. hochkarätige besetzte TV-Film ist voraussichtlich als eines der Osterhighlights 2003 im ORF zu sehen.

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