FPÖ wird zusätzliche zweisprachige Ortstafeln für Kärnten verhindern

Slowenen sollen endlich mit dem Zündeln aufhören

Klagenfurt, 2002-12-06 (fpd) "Die FPÖ Kärnten wird alles daran setzen, dass es zu keiner Aufstellung zusätzlicher zweisprachiger Ortstafeln in Kärnten kommt. Dass eine einvernehmliche Vorgangsweise am runden Tisch gescheitert ist, bei der von Seiten des Bundes und des Landes und aller drei Parteien eine akzeptable Lösung angeboten wurde, ist dem alleinigen Verschulden der Volksgruppenvertreter zu verdanken", stellte heute der freiheitliche Landesparteiobmann Martin Strutz fest.

Er fordert die "Brandstifter" in den Reihen der Volksgruppe wie Rudi Vouk auf, endlich Ruhe zu geben und nicht durch ständige Provokationen und Drohungen weiter Öl ins Feuer zu gießen. Vouk habe der Volksgruppe genügend Schaden zugefügt. Dass es keine weitere Unterstützung des slowenischen Radios gebe und auch der freiwillig vom Land großzügig unterstützte Medien- und Kulturbereich nicht mehr weiter in dieser Dynamik unterstützt werde, sei dem nicht nachvollziehbaren Handeln der slowenischen Heißsporne zu verdanken. Den Mitgliedern der Volksgruppe hätten ihre Funktionäre damit einen schweren Schaden zugefügt. Zu Verhandlungen und Kompromissen seien sie nachweisbar nicht fähig und sollten daher ihre Funktionen überdenken, sagte Strutz auch in Richtung Sadovnik und Sturm.

Der freiheitliche Landesparteiobmann verwies darauf, dass in Bezug auf die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes absolut kein Handlungsbedarf bestünde und die Anzahl der aufgestellten zweisprachigen Ortstafeln in Kärnten unverändert bleiben werde. Grundvoraussetzung dafür sei jedoch eine starke und einflussreiche FPÖ, sowohl im Land Kärnten aber auch auf Bundesebene. Man könne nicht ausschließen, würde wieder eine rot-schwarze Regierung gebildet, dass bereits im kommenden Jahr mehr als 400 zusätzliche zweisprachige Ortstafeln in Kärnten aufgestellt würden. Bisher habe nur das Veto der FPÖ auch auf Bundesebene derartiges verhindert. Es gelte das Wort des Landeshauptmannes, der gesagt hat: "solange er Landeshauptmann von Kärnten ist, werden keine zusätzlichen zweisprachigen Ortstafeln aufgestellt". Wer zusätzliche zweisprachige Ortstafeln in Kärnten verhindern möchte, müsse daher Jörg Haider und die FPÖ unterstützen. Dies gelte insbesondere für die bevorstehende Gemeinderatswahl im März 2003. "Nur eine starke FPÖ auch in den Gemeindestuben kann verhindern, dass einzelne Bürgermeister oder andere politische Mehrheiten sich dem Druck der Slowenen und einzelnen Institutionen aus Wien beugen", erklärte Strutz.

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