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Frais: Gemeinsam für Linz als Europäische Kulturhauptstadt 2009 kämpfen !

Gezieltes Lobbying soll kulturübergreifende Impulse für ganz OÖ erbringen

In seiner Rede zum Kapitel Kultur beim gegenwärtigen Budget-Landtag unterstrich SPÖ-Klubobmann Dr.Karl Frais die Bedeutung einer gemeinsamen Überzeugungsarbeit auf Bundes- und EU-Ebene für Linz als Europäische Kulturhauptstadt 2009: "Mit dieser Initiative kann ganz Oberösterreich zur Europäischen Kulturregion werden, was gewaltige Umweg- und Nachfolgerentabilitäten und damit enorme Impulse für unser Bundesland mit sich bringen würde!" Frais möchte in diesem Zusammenhang den Begriff "Kultur" möglichst weit gefasst sehen und bezieht hierin auch technologische Innovationen, soziale Errungenschaften und die kulturenverbindende, europäische Zentrallage von Linz an einer historischen Nord-Süd- und Ost-West-Achse mit ein.

Die Bewerbung als Europäische Kulturhauptstadt müsse bis 2004 abgegeben werden, die Entscheidung in Brüssel werde dann mit Jahresende fallen. "Schon die derzeitige kulturelle Infrastruktur von Linz ist hervorragend - unter anderem mit dem Brucknerhaus, dem neuen Kunstmuseum Lentos, einer Kunstuniversität, dem Ars Electronica Center, dem O.K Centrum für Gegenwartskunst, dem Posthof und anderem mehr. Es sollten alle Anstrengungen unternommen werden, dass sich bis 2009 auch eine neue Landesbühne ausgeht, die das ganze Vorhaben krönen würde." Darüber weit hinausgehend möchte Frais im Rahmen dieses Gesamtprojekts Linz auch als Innovations-, als Sozial-und als Hauptstadt für zentraleuropäische Kooperationen auf allen im weitesten Sinn kulturellen Sektoren platzieren. "Da müssen wir jetzt schon zu arbeiten beginnen, wenn entsprechende Initiativen dann greifen sollen!" Als besonderen Vorschlag regt Frais eine Aktion -zum Beispiel mit Hilfe von Volksbildungseinrichtungen und dem ORF Landesstudio OÖ - unter dem Titel "Sprachen verbinden Europa" an. "Oberösterreichs Bevölkerung soll die Chance bekommen, Tschechisch für einfache Kommunikation zu lernen. Bis 2019 kommt - nach der Osterweiterung - kein neues Beitrittsland in die EU. Umso besser müssen wir versuchen, von einer Europäischen Kulturhauptstadt ausgehend, möglichst dichte und fruchtbringende Kontakte mit unseren Nachbarn und deren Nachbarn zu knüpfen" meint Frais.

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