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Generalversammlung 2: KR Julius Kainz und KR Werner Schrotta zu Ehrenpräsidenten des VÖZ ernannt

Ivan: Eine Anerkennung der hervorragenden Leistungen und bleibenden Verdienste

Wien (OTS) - KR Julius Kainz und KR Werner Schrotta wurden in Anerkennung ihrer Verdienste um den VÖZ und um die Interessen der Presse auf Antrag des Vorstandes bei der Generalversammlung des Verbandes Österreichischer Zeitungen (VÖZ) am Donnerstag in Wien zu Ehrenpräsidenten ernannt. VÖZ-Präsident Franz Ivan würdigte die hervorragenden Leistungen und bleibenden Verdienste der beiden langjährigen Spitzenfunktionäre im Interesse der österreichischen Tageszeitungen, Wochenzeitungen und Magazine.

KR Julius Kainz wirkte seit 1969 in Spitzenfunktionen des Verbandes, war von 1969 - 1970 dessen Kassier, von 1974 -1979 Vorsitzender des KV-Ausschusses, von 1979 - 2000 Vorsitzender des Papierausschusses, von 1979 -1988 Vorsitzender des Technologieausschusses und von 1979 -1987, also acht Jahre, Präsident des VÖZ.

Bis zur Beendigung seines aktiven Berufslebens habe Kainz, wie Ivan hervorhob, seine Sachkenntnis und Erfahrung dem Vorstand und Präsidium zur Verfügung gestellt: "Niemand kann die Stunden, Tage und Wochen Deiner 33jährigen Tätigkeit als Funktionär des VÖZ auch nur überschlagsmäßig bemessen. Doch nicht allein die Quantität Deines Arbeitseinsatzes in all den Jahren, die Tausenden gefahrenen Kilometer zwischen Graz und Wien und die ebenso vielen Telefonate, sondern die errungenen Erfolge für unsere Branche sind es, die uns zu höchster Anerkennung und größtem Dank verpflichten." Kainz habe sich stets besonders um alle ökonomischen Aufgaben und Probleme angenommen und sich für bestmögliche finanzielle Rahmenbedingungen für das Zeitungsgeschäft eingesetzt. Außerdem blieben Materien und Ereignisse, wie unter anderem das Medienrecht 1980 und die Verabschiedung des Mediengesetzes 1981, die Abkommen mit dem ORF in den Jahren 1979 und 1985, das Urheberrechtsgesetz 1981, die richtungsweisende Kampagne "Print gewinnt" im Jahr 1982 sowie die Lotto/Toto-Vereinbarung 1985 untrennbar mit der Präsidentschaft von KR Kainz verbunden. "Die dadurch erfolgten Weichenstellungen und Erfolge prägen bis zum heutigen Tag nicht nur unser Verbandsgeschehen", betonte Ivan, "sondern die gesamte Medienlandschaft."

KR Werner Schrotta wirkte seit 1970 in Spitzenfunktionen des Verbandes, war von 1970 - 1977 dessen Kassier, von 1971 - 1981 Vorsitzender des Steuerausschusses, von 1977 - 1997 Vorsitzender des Medienausschusses (später Ausschuss für elektronische Medien), von 1992 - 1997 Vorsitzender des Rechtsausschusses sowie bis 1997 Vorsitzender des neu geschaffenen Boards für Zeitungsmarketing, als solcher federführend für die erfolgreichen gemeinsamen Kampagnen, für den alljährlichen Print-Oscar-Bewerb und die Oscar-Gala. Von 1991 -1997 war Schrotta Präsident des Verbandes; ab 1993 vertrat er den VÖZ im Board der ENPA, war von 1998 -2000 deren Präsident und bis 2002 deren Past President.

Der Verband verdanke Schrotta "Mark- und Meilensteine", sagte Ivan und verwies unter anderem auch auf die Gründung der ÖAK 1993/94, die sich innerhalb kürzester Zeit als wichtigstes Messinstrument der Branche - neben der MA - etablieren konnte, sowie auf die Gründung des Vereins "Zeitung in der Schule" im Jahr 1995. In besonderer Weise würdigte der VÖZ-Präsident Schrottas internationales Engagement: "Wer die mühsame Lobbyarbeit in Brüssel kennt, weiß den enormen Zeitaufwand und die komplizierten und labyrinthartigen Marathonwege, die Du gegangen bist, zu schätzen. Erst jüngst hat Dir die ENPA, der Du Struktur und Gestalt gegeben hast, ehrenvoll gedankt. Werner Schrotta hat durch seine kluge und weitsichtige Handlungsweise und durch seine profunde und umfassende Sachkenntnis das österreichische Pressewesen nachhaltig geprägt und für unseren Verband größtes internationales Ansehen erwirkt", sagte Ivan.

Rückfragen & Kontakt:

Verband Österreichischer Zeitungen
Hannes Schopf,
Tel.: 01 / 533 79 79-19

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