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IBK: Fördergaben an Bildende Künstler

Förderung des Kulturschaffens im Bodenseeraum

Herisau/Bregenz (VLK) – Der Vorsitzende der Internationalen Bodenseekonferenz, Landammann Hans Altherr, übergab acht Fördergaben zu je zehntausend Schweizer Franken an junge
Bildende Künstler. Der Verleihungsakt erfolgte vor der
Konferenz der Regierungschefs, heute, Donnerstag, in
Herisau im "Alten Rathaus", Schwänberg. ****

Die Konferenz der Regierungschefs der Internationalen Bodenseekonferenz (IBK) verleiht seit vielen Jahren
Fördergaben zu je zehntausend Schweizerfranken in
wechselnden Sparten. In diesem Jahr wurde die Sparte
Bildende Kunst berücksichtigt. Es sollten junge
Kunstschaffende gefördert werden, die bereits auf sich
aufmerksam gemacht haben und zur Hoffnung Anlass geben,
mittels einer Förderung "zur rechten Zeit" eine weitere
Stufe zu erreichen.

Eine unabhängige Jury unter dem Vorsitz des
Kulturbeauftragten des Kantons Schaffhausen, Staatsarchivar
Roland E. Hofer, schlug der Kommission Kultur der
Internationalen Bodenseekonferenz die insgesamt 18
Kandidatinnen und Kandidaten vor. Aus jedem der zehn
Mitgliedländer konnten zwei Nominationen erfolgen. Die Zahl
der Fördergaben war dieses Jahr auf acht beschränkt. Die
Mittel stammen zu gleich hohen Beträgen aus den einzelnen Länderhaushalten. Lediglich die beiden Halbkantone
Appenzell vereinen sich für diese Aktion zu einem einzigen "Vollkanton". Solidarisch wird somit das künstlerische
Schaffen um den Bodensee gefördert. Bisher wurden die
Sparten Musik, Kleinkunst/Kleintheater, Literatur,
Fotografie, Tanz und Bildende Kunst berücksichtigt.
Einzelne Sparten zu wiederholten Malen.

Die Fördergaben erhalten: Die Nominationen stammen
von:

Regula Engeler, Oberegg; Appenzell Innerrhoden
Georg Winter, Stuttgart Baden-Württemberg
Gilgi Guggenheim, St.Gallen St.Gallen
Harald Pridgar/
Jacqueline Jurt,
Frankfurt/Altstätten St. Gallen
Ute Klein, Amriswil Thurgau
Philipp Preuss, Wien Vorarlberg
Gabriela Klocker, Wien Vorarlberg
Mario Sala, Winterthur Zürich

Kurzbiografien der Vorarlberger Preisträger

-Gabriela Klocker, geboren 1966 in Dornbirn, 1990 bis 1997 Hochschule für angewandte Kunst, Wien, Meisterklasse für Bildhauerei. 1997 Sussmanstipendium, 1999 Preisträgerin
beim Kunstwettbewerb Kunstforum Montafon, 2000
Kunstkirchepreis für Videoinstallation und Förderpreis des
Landes Vorarlberg. Arbeit mit Fotografie und Video,
radikales Infragestellen der Wahrnehmungsgewohnheiten.
"Nicht Realität ist von Bedeutung, sondern Emotionen und
Bilder, welche die Abgebildeten auslösen." (Gabriela
Klocker)

-Philipp Preuss, geboren 1974 in Bregenz, Matura in
Bregenz, Studium Theaterwissenschaften und Philosophie an
der Universität Wien, 1995 Studium Regie und Schauspiel an
der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mozarteum, Salzburg, Inszenierungen u.a. am Mozarteum in Salzburg, in Heidelberg, Leipzig, Dortmund und am Burgtheater Wien, Videoarbeiten, Kuratierungen, Inszenierung "The Globe" im
Palais Thurn und Taxis, Bregenz. Verschiedene
Regieassistenzen und Kurse. Verbindet in seinen Arbeiten
Theater, Film, Video; in "The Globe" vereinigte er 25
fiktive Kunstschaffende "aus aller Welt", wobei Positionen
und Arbeitsweisen der einzelnen völlig unterschiedlich
waren.

Ansprechpartner für weitere Informationen: der
Vorsitzende der Jury, Staatsarchivar Roland E. Hofer,
Rathausbogen 4, CH-8200 Schaffhausen, Tel. 0041 52 632 73
69, Fax 0041 52 632 70 88, E-Mail: roland.hofer@kt.sg; und
der Sekretär der Jury, Martin Denk, Kant. Amt für Kultur, Regierungsgebäude, CH-9001 St.Gallen, Tel. 0041 71 229 22
42, Fax 0041 71 229 38 05, E-Mail: martin.denk@dim-
akku.sg.ch.
(so/ug/dig,nvl)

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