Zum Inhalt springen

Rübig: Nächste WTO-Runde muss freien Handel über das Internet garantieren und fördern

Große Chancen für Klein- und Familienbetriebe sichern

Brüssel/Wien, 5. Dezember 2002 (ÖVP-PK) "Der Handel mit Dienstleistungen über das Internet eröffnet klein- und mittelständischen Unternehmen, die bisher auf nationale Märkte beschränkt waren, einen globalen Markt und zählt zu den weltweit am stärksten wachsenden Märkten", sagte der Präsident des Europäischen Wirtschaftsbundes und ÖVP-Europaabgeordnete Dr. Paul Rübig im Rahmen eines Expertenmeetings über die derzeitigen Entwicklungen der WTO-Verhandlungen im Hinblick auf Klein- und Mittelbetriebe in Brüssel. Rübig unterstrich die steigende Bedeutung des Handels über das Internet für Klein- und Mittelbetriebe. ****

"Hier geht es schon längst nicht mehr allein um den Handel mit Gütern, sondern in zunehmendem Ausmaß auch um das Anbieten von Dienstleistungen. Die Garantie und Förderung des freien Handels über das Internet ist daher einer der Hauptanliegen der Klein- und Mittelbetriebe für die im September 2003 stattfindende WTO-Runde in Cancun", betonte Rübig.

An dem vom Europäischen Wirtschaftsbund organisierten Treffen nahmen neben Abgeordneten des Europäischen Parlaments auch als Vertreter der Europäischen Kommission Peter Klein, Mauro Petriccione und Olivier De Laroussilhe sowie Peter Brun für die dänische Präsidentschaft teil. Weiters Raphael Bello und Vasillis Tselios für den 133er Ausschuss sowie Vertreter europäischer Wirtschaftsverbände. Schwerpunktthemen der Aussprache waren u.a. auch die Forderung der Reduzierung nichttarifärer Handelshemmnisse sowie generell die Schaffung transparenter Regelungen in der anstehenden WTO-Verhandlungsrunde.

"Von besonderer Bedeutung ist dabei die verstärkte Einbeziehung des Europäischen Parlaments durch den Konvent in die Abläufe der WTO-Verhandlungen. Ein solcher permanenter und intensiver Informationsaustausch zwischen den einzelnen EU-Institutionen ist für die Durchsetzung der wirtschaftlichen Interessen der Europäischen Union unumgänglich", sagte Rübig abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

MEP Dr. Paul Rübig, Tel.: 0032-2-284-5749
(pruebig@europarl.eu.int) oder Mag. Philipp M. Schulmeister, EVP-ED
Pressestelle, Tel.: 0032-475-79 00 21 (pschulmeister@europarl.eu.int)

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0011