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Bundesforste schließen Verkaufsprogramm für Seen ab

Weniger als die Hälfte der veranschlagten Flächen verkauft

Wien (OTS) - Die letzten Grund-Transaktionen der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) im Rahmen der Verkaufsaktivitäten zum Erwerb von elf Seen in Oberösterreich und Kärnten wurden diese Woche vom ÖBf-Aufsichtsrat beschlossen. Damit konnte der Kauf von Attersee, Wörther See, Millstätter See, Weißensee, Ossiacher See, Brennsee, Afritzer See, Längsee, Pressegger See, Baßgeigensee und Falkertsee in der Höhe von rund EUR 58 Mio. finanziert werden. Die Verkaufssumme für den bereits im November vergangenen Jahres durch die Hauptversammlung der Österreichischen Bundesforste beschlossenen Seen-Ankauf basierte auf insgesamt drei Gutachten, mit denen die rund 98 km2 an Wasser-, Schilf- und Landfläche dieser Seen bewertet wurden. Insgesamt wurde zur Aufbringung der Mittel eine Fläche von circa 12.000 Hektar verkauft. "Mit diesem Kauf haben die Bundesforste sowohl ihre Seenkompetenz ausgebaut als auch ihren Beitrag zur Budget-Sanierung geleistet" bemerkte der ÖBf-Finanz- und Immobilien-Vorstand Thomas Uher.

Zu Beginn der gesteigerten Grundverkehrsaktivitäten wurden durch die Bundesforste rund 26.000 Hektar als potenzielle Verkaufsflächen ausgewählt. Zur Erzielung des Verkaufspreises sowie einer Liquiditätsreserve von zusammen EUR 94 Mio. war es aber ausreichend, nur 12.266 Hektar zu verkaufen. Mit dieser Reserve sollen eventuell anstehende Ankäufe von Großflächen möglich gemacht werden. Bei den verkauften Flächen - überwiegend Randlagen, Streubesitz sowie Flächen, deren Nutzung nicht in die Kernkompetenz der ÖBf AG fallen -handelt es sich ihrer Nutzung nach zu 73% um Wald- und zu 20% um Landwirtschaftsflächen; der Rest entfällt auf Ödland (5%) und Alpe (2%) sowie sonstige Flächen, nur 0,1% der Flächen waren Bauland. Die durchschnittliche Flächengröße pro Transaktion lag unter 10 Hektar. Nachdem die Bundesforste dieses gesteigerte Verkaufsprogramm jetzt abgeschlossen haben, kehren sie wieder zu den auch in früheren Jahren üblichen Grundverkehrsaktivitäten zurück. Seit ihrer Ausgliederung und damit Neugründung im Jahr 1997 sind die Österreichischen Bundesforste um fast 4.000 Hektar auf insgesamt 859.500 Hektar gewachsen.

Als erfahrenster Seenbewirtschafter Österreichs - nunmehr werden 82 Seen durch die Bundesforste betreut - legen die Bundesforste auch bei den elf neuen Seen Wert auf verantwortungsvollen Umgang mit Naturressourcen und ökologisch verträgliche
Bewirtschaftung. "Die qualitative und quantitative Weiterentwicklung der natürlichen Ressourcen unter Berücksichtigung von ökologischen, gesellschaftlichen und
wirtschaftlichen Interessen", betrachtet Thomas Uher als vorrangig, "die Seen sind bei uns in besten Händen."
(schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Bernhard Schragl, Pressesprecher
Österreichische Bundesforste AG
Tel.: (++43-2231) 600-215
Fax: (++43-2331) 600-219
bernhard.schragl@bundesforste.at
http://www.bundesforste.at

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