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BMSG: Interessen der Menschen mit Behinderung haben Vorrang

LR-Ackerl befindet sich noch immer im Wahlkampf

Wien (BMSG/OTS) - Mit großer Verwunderung vernahm heute das Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen (BMSG) die Ausführungen von Oberösterreichs Soziallandesrat Josef Ackerl zu den Gesprächen zwischen dem Land Oberösterreich und dem BSB Oberösterreich. Ackerl befinde sich anscheinend immer noch im Wahlkampf. Seine Jammertiraden seien mehr als überflüssig, so das BMSG in einer Stellungnahme.****

Ackerl dürfte es entgangen sein, dass es um das Schicksal von Menschen mit Behinderung gehe, die - das wird von niemandem mehr bestritten - durch eine Neukonstruktion der Bundessozialämter profitieren würden. Anscheinend wolle Ackerl dies verhindern. Die Bundessozialämter-Reform, so das BMSG, bringe eine Optimierung der vorhandenen Ressourcen und schaffe durch die intensive Zusammenarbeit mit den Ländern Doppelgleisigkeiten ab. Davon gebe es mehr als genug.

In Zukunft werde es nämlich eine noch bessere Betreuung der Menschen mit Behinderung durch die Landesstellen geben, betonte das BMSG. Die Aufgabenentflechtung zwischen den Ländern und den Bundessozialämtern bringe nicht nur Synergieeffekte und eine deutliche Effizienzsteigerung, sondern auch große Einsparungspotentiale." Es ist mehr als bedauerlich, dass sich der oberösterreichische Soziallandesrat Ackerl völlig desinteressiert zeigt, in fruchtbare Verhandlungen einzutreten. Stattdessen verschwendet Ackerl seine Energien dahin, schon jetzt über ein Scheitern der Gespräche nachzudenken." Dies sei der Sache der Menschen mit Behinderungen absolut nicht dienlich, erklärte das BMSG abschließend. (Schluss) bxf

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerium für soziale Sicherheit und
Generationen
Pressesprecher Gerald Grosz
Tel.: (++43-1) 71100-6440
gerald.grosz@bmsg.gv.at
http://www.bmsg.gv.at

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