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Swoboda: EVP muss aus Eigeninteresse an Klärung der Vorwürfe gegen Berlusconi und Forza Italia mitarbeiten

Wien (SK) "Angesichts der neuen Vorwürfe gegen den
italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi und seine Partei Forza Italia hat die Europäische Volkspartei akuten Handlungsbedarf. Wenn einer Regierungspartei in einem Europäischen Mitgliedstaat die Gründung durch die Mafia unterstellt wird, dann braucht es schonungslose Aufklärung", erklärte der Leiter der SPÖ-Delegation im Europäischen Parlament und SPE-Fraktionsgeschäftsführer Hannes Swoboda Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Die frühere Nummer Zwei der Mafia, Antonio Giuffre, hatte laut einer Meldung der italienischen Nachrichtenagentur ANSA vom Dienstag erklärt, die Cosa Nostra habe Fininvest-Leute - Fininvest ist der Medienkonzern des italienischen Ministerpräsidenten - mit der Gründung einer Mafia-freundlichen Partei beauftragt. Die Forza Italia ist Mitglied der Europäischen Volkspartei und wurde 1994 gegründet.

Swoboda betonte, es müsse eine genaue Aufklärung der Vorwürfe geben. "Es stellt sich die Frage, ob jetzt nicht europäische Initiativen gesetzt werden sollten - insbesondere in Anbetracht der fortlaufenden Versuche Berlusconis, die italienischen Gerichte zu verunglimpfen und zu diskreditieren", schloss Swoboda. (Schluss) ml/mm

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