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VP-Schuller: Simmering vor den Trümmern verfehlter sozialistischer Verkehrspolitik Utl: SPÖ-Bezirksvorsteher verkündet massive Verschlechterungen im öffentlichen Verkehr

Wien (05.11.2002) - Als "eine Bankrotterklärung für den öffentlichen Verkehr" bezeichnet Bezirksrat Christian Schuller, Verkehrssprecher der ÖVP-Simmering, die in der gestrigen Sitzung der Simmeringer Bezirksvertretung von Bezirksvorsteher Brix verkündeten Maßnahmen der Wiener Linien. So soll ab 29. März 2003 das Intervall der Straßenbahnlinie 71 in der Frühverkehrsspitze von vier auf fünf Minuten gedehnt werden. "Das entspricht immerhin einer Rücknahme des Angebots um 20%", so Schuller. ****

"Gerade in der Frühspitze wird die Linie 71 von vielen Fahrgästen der Wohnsiedlungen im Raum Kaiser-Ebersdorf benützt, um zur U3 zu kommen. Und die Straßenbahnen sind bereits heute überfüllt", meint der VP-Bezirksrat. Bei der jetzt angekündigten Intervalldehnung handelt es sich nicht um die erste auf dieser Linie. Bereits im Dezember 2000 wurden die Intervalle von drei auf vier Minuten ausgeweitet. Schuller: "Insgesamt wurde das Angebot an den Fahrgast auf dieser Linie also innerhalb von zweieinhalb Jahren um fast die Hälfte reduziert, während die Wiener Linien den Fahrpreis in dieser Zeit aber massiv angehoben haben."

Weitere Verschlechterungen betreffen die Buslinien. "So wird jemand, der mit Städtischen oder Regionalbussen oder mit der Schnellbahn nach Simmering kommt und in Richtung Laaerberg weiterfahren möchte, statt einmal zweimal umsteigen müssen., weil der 15A verkürzt wird. Und die beliebte Autobus-Direktverbindung von Kaiser-Ebersdorf in den dritten Bezirk, der 79A, wird ersatzlos aufgelassen", kritisiert Schuller.

"Alle Anträge der ÖVP zur Verbesserung der Situation lehnen die Simmeringer Sozialisten mit ihrer absoluten Mehrheit ab. Die täglichen Meldungen über neue Horror-Staus auf Wiens Straßen zeigen auf, dass Wien heute vor den Trümmern verfehlter sozialistischer Verkehrspolitik steht", so Schuller abschließend. (Schluss)

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