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Land unterstützt Pilotprojekt gegen Jugendgewalt

LR Schmid: Prävention und Förderung einer gewaltfreien Konfliktkultur im Vordergrund

Bregenz/Dornbirn (VLK) – Der Verein Offene Jugendarbeit in Dornbirn engagiert sich mit einem Pilotprojekt gegen Gewalt
unter Jugendlichen. Landesrätin Greti Schmid begrüßt diese wichtige Initiative und hat einen Landesbeitrag von rund
46.000 Euro zur Verfügung gestellt. ****

"Die zunehmende Gewaltbereitschaft von Jugendlichen ist
ein gesellschaftliches Problem, vor dem wir auch in
Vorarlberg die Augen nicht verschließen dürfen", betont
Schmid. Der Verein Offene Jugendarbeit Dornbirn leistet im Jugendzentrum Vis.M.u.T. (Vision Menschenwürde und
Toleranz) und im Jugendtreff Arena vorbildliche Arbeit in
der Betreuung sowohl von einheimischen wie auch von Migrantenjugendlichen. Auf diesen Erfahrungen baut das auf
zwei Jahre angelegte Pilotprojekt "Aktion m.u.t." auf.

Landesrätin Schmid: "Es geht darum, den Jugendlichen das
Thema Gewalt wirklich bewusst zu machen und Maßnahmen zu
einer gewaltfreien Konfliktverhandlung sowie zur Prävention
zu erarbeiten." Lösungsansätze bestehen in einer
Migrantenarbeit mit Personen- und Gruppenbezug und in einer szenenbezogenen bzw. szenenübergreifenden Kulturarbeit.
Weiters sind im Rahmen des Projektes sorgfältig geplante Großveranstaltungen, Kommunikationstrainings in kleinen
Gruppen, Diskussionen und Internetauftritte vorgesehen.
Großen Wert wird auf die Zusammenarbeit mit der Exekutive
und auf Schulungen für zweisprachige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gelegt.

Der Verein Offene Jugendarbeit arbeitet bei diesem
Pilotprojekt mit Jugendzentren in Innsbruck und in Hallein
zusammen. Das Bundesministerium für Soziale Sicherheit und Generationen hat einen finanziellen Beitrag in Aussicht
gestellt.
(gw,nvl)

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