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Kurzreiter: Waldviertel soll gentechnikfreies "Lebensviertel" werden

1,3 Millionen Euro für Projekte zur Umsetzung dieses Zieles

St. Pölten (NÖI) - Mit der Initiative, das Waldviertel zum "Lebensviertel" und damit zur größten gentechnikfreien Zone Europas zu machen, ist ein weiterer Impuls zur Stärkung des ländlichen Raumes gemacht worden. So sollen vom Land Niederösterreich 1,3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt werden, um die Region langfristig zum größten Produzenten von Lebensmitteln besonderer Art und Qualität zu machen. Die Idee, zu der Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll nun den Startschuss gegeben hat, soll die Landwirtschaft in der Grenzregion zur Nutzung von Marktnischen anregen und damit neue, ertragreichere Geschäftsfelder eröffnen. Darüber hinaus kann das Waldviertel mit seiner unverfälschten Natur auch für den Tourismus noch besser als bisher vermarktet werden, stellt LAbg. Franz Kurzreiter fest.****

Von den derzeit 7.000 bäuerlichen Vollerwerbsbetrieben im Waldviertel produzieren bereits jetzt 1.200 biologisch. Die Initiative wird vorerst in jenen drei Gebieten gestartet, die bereits jetzt über die höchste Biobauerndichte verfügen. Die Produzenten in den Gebieten um Gars, Harbach und Raabs an der Thaya, wo rund die Hälfte aller Waldviertler Biobauern angesiedelt sind, sollen überzeugt werden, die Lebensmittel biologischer und gentechnikfrei zu produzieren und die Qualität der Produkte noch weiter zu verbessern, so Kurzreiter.

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Erweiterungsgewinner Nummer 1 in Europa zu werden. Mit dieser Initiative für das Waldviertel besteht gerade in der Grenzregion, die von der Erweiterung besonders betroffen ist, eine Möglichkeit zur Weiterentwicklung, betont Kurzreiter.

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