Onodi: Steigende Arbeitslosigkeit darf nicht hingenommen werden

Anstieg in Niederösterreich im November um 5,8 Prozent

St. Pölten (SPI) - Die Trendwende am Arbeitsmarkt wurde leider nicht geschafft. Die jüngsten Zahlen zur Arbeitslosenrate in Niederösterreich sind so schlecht wie befürchtet. "Es kann nicht hingenommen werden, dass in Niederösterreich die Arbeitslosenrate im Vergleich zum November des Vorjahres erneut um 5,8 Prozent gestiegen ist", meint Landeshauptmannstellvertreterin und SPÖ-Chefin Heidemaria Onodi. Die ÖVP habe leider - sowohl auf Bundes- als auch auf Landesebene - lediglich Ankündigungspolitik betrieben und noch keine weitreichenden Konzepte zur nachhaltigen Verbesserung der Arbeitsmarktsituation vorgelegt. Eine Entlastung kleinerer und mittlerer Einkommen sei daher mehr denn je notwendig, um die Wirtschaft anzukurbeln und damit Arbeitsplätze zu schaffen. "Sich andauernd auf das internationale Konjunkturtief zu berufen und die Hände in den Schoß zu legen ist sicher nicht zielführend", so Onodi.****

Besonders dramatisch ist der starke Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit. "Junge Menschen brauchen Perspektiven und die optimalen Voraussetzungen für die Zukunft. Wer sich angesichts der dramatischen Zahlen zurücklehnt handelt verantwortungslos und hat in der Politik eigentlich nichts verloren", so Onodi weiter. Gerade der landesweite Ausbau von Lehrlingswerkstätten soll daher forciert und gefördert werden. "Leider hat sich die ÖVP bei allen Vorschlägen bisher lediglich als Bremsklotz für eine erfolgreiche Umsetzung von Beschäftigungsmaßnahmen erwiesen", meint die SP-Landeschefin abschließend. (Schluss) alu

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