Madejski bringt heute Antrag auf Vorladung von Swoboda in U-Kommision ein

"Wenn der SPÖ auch nur annähernd an einer Aufarbeitung und Aufklärung des Flächenwidmungsskandals interessiert ist, wird sie unserem Antrag die Zustimmung nicht verwehren können"

Wien, 2002-12-04 (fpd) - In der heutigen Sitzung der Untersuchungskommission zum Wiener Flächenwidmungsskandal wird FP-Gemeinderat Dr. Herbert Madejski einen Antrag auf Vorladung des ehemaligen SPÖ-Planungsstadtrates Johannes Svoboda einbringen. ****

Im konkreten geht es um ein ihm, Madejski vorliegendes Schriftstück, das Swoboda anläßlich der Planung und Ausführung des damaligen SPÖ-Vorzeigeprojektes "Ökowohnpark Hetzendorf" schwer belastet. Vor allem beim Verkauf dieses Grundstücks solle es zu massiven Interventionen des ehemaligen SPÖ-Planungsstadtrates gekommen sein. Ziel war dabei die wirtschaftliche Besserstellung einer der beteiligten Firmen, so Madejski, der in diesem Zusammenhang von massivem politischen Druck und Interventionen der sozialistischen Stadtregierung sprach, um die mehrheitlich der CA gehörenden Universale zu retten.

Es gäbe eine Reihe von Ungereimtheiten, die eine Verwicklung von SPÖ-Politikern in den Flächenwidmungsskandal vermuten ließen, was auch durch Aussagen Vokauns mittlerweile klar sei. "Wenn der SPÖ auch nur annähernd an einer Aufarbeitung und Aufklärung interessiert ist, wird sie unserem Antrag die Zustimmung nicht verwehren können", so Madejski. (Schluß)

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