ÖAAB-GAJDOSIK KRITISIERT SCHARF DIE PREISSTEIGERUNGEN DER ÖBB

(Wien, 4.12.2002) Der Vizepräsident der Wiener Arbeiterkammer und Fraktionsführer der Fraktion "ÖAAB-Christlicher Gewerkschafter" Alfred GAJDOSIK forderte heute ein weiteres Mal die Leitung der Österreichischen Bundesbahnen dazu auf, keine Erhöhungen der Preise vorzunehmen. "Es ist grundsätzlich zu begrüssen, dass die ÖBB ihr Zugangebot auch im Hinblick auf die kommende EU-Erweiterung verbessern wollen. Es ist aber überhaupt nicht verständlich, dass damit eine Steigerung der Tarife einhergehen soll. Das ist ein sehr unsensibler Schritt, der entschieden abzulehnen ist. Viele Menschen die aus dem Umland nach Wien pendeln werden dadurch finanziell hart getroffen," so GAJDOSIK dazu.****

Der Wiener AK-Vizepräsident wies seinerseits auch auf die soziale Unverträglichkeit dieser Maßnahme hin. "Es ist sehr bedauerlich, dass auf die Bedürfnisse von vielen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern keine Rücksicht genommen wird. Diese sind um ihren Wiener Arbeitsplatz zu erreichen einfach auf die Bahn angewiesen. Diesen Menschen, die ja letztendlich auch Kunden sind, müsste die Bahn preislich eigentlich sogar entgegen kommen. Tariferhöhungen sind da eindeutig das falsche Signal," hielt er dazu fest.

GAJDOSIK glaubt auch das die Bundesbahnen ihre Möglichkeiten bei der Preisgestaltung nicht vollständig ausgenutzt haben. "Die neuen Tarife sehen eine Verbilligung von Auslandsreisen vor. Das ist grundsätzlich zu begrüssen. Doch das darf nicht dazu führen, dass Wiener Pendler jetzt, nach nicht einmal zwei Jahren, schon wieder tiefer in die Tasche greifen müssen. Diese Ungerechtigkeit muss von der ÖBB beseitigt werden," so GAJDOSIK abschliessend. (SCHLUSS)

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