Walch: Erfolg für FPÖ: 1.000 Euro Mindestlohn für steirische Taxilenker

Wien, 2002-12-04 (fpd) - Als "Erfolg für freiheitliche Ideen" wertete heute FPÖ-BPO-Stv. Max Walch die Einführung von 1.000 Euro Mindestlohn und eines Generalkollektivvertrags für die steirischen Taxilenker. "Wir Freiheitliche haben die Gewerkschaften endlich wachgerüttelt. Erst mit unserer Forderung nach 1.000 Euro Mindestlohn und einem Generalkollektivvertrag haben wir ihnen die Augen geöffnet", so Walch.****

Kollektivvertrag und 1000 Euro Mindestlohn für die steirischen Taxilenker seien daher ein wichtiger Teilerfolg für die Freiheitlichen, könnten aber nur der erste Schritt sein. Denn obwohl es in Österreich 1.413 verschiedene Kollektivverträge gebe, seien nach wie vor viel zu viele Beschäftigte, wie z.B. Altenpfleger oder Behindertenbetreuer, noch immer nicht kollektivvertraglich abgesichert. Und rund eine halbe Million Menschen in Österreich verdiene bei Vollzeitbeschäftigung weniger als 1.000 Euro im Monat.

"Auf diese Menschen haben die Gewerkschaften einfach vergessen. Was für die steirischen Taxilenker gilt, muß auch in anderen Bundesländern und vor allem für alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer eingeführt werden: 1.000 Euro Mindestlohn und ein Generalkollektivvertrag: Soviel muß Arbeit einfach wert sein", schloß Walch. (Schluß)

Rückfragehinweis: FPD

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