Grüne: Wiener Umweltbericht beschlossen

Wien hat noch viele Aufgaben im Umweltschutz zu erfüllen

Wien (Grüne) - Der Wiener Umweltbericht 2000/2001 wurde im Umweltausschuss mit den Stimmen der SPÖ und den Grünen angenommen. "Der Umweltbericht ist im Großen und Ganzen eine gute Darstellung der Umweltmaßnahmen der Stadt Wien", bestätigt Rüdiger Maresch, Umweltsprecher der Wiener Grünen. Darum haben die Grünen dem bericht auch zugestimmt. Leider fehlen einige Themenbereiche wie Mobilfunk, Bodenschutz, Stutz des Wiener Grundwassers und Ozon-Maßnahmen vollständig. Vom Rat der Sachverständigen für Umweltfragen, wird in einer Stellungnahme zum Umweltbericht darauf hingewiesen, dass künftig mehr die Problembereiche intensiver betrachtet werden sollten, bei denen verstärkter Handlungsbedarf besteht. Hier haben wir aber wenig Hoffung, dass dies unter der derzeitigen Stadträtin passiert, gibt sich Maresch skeptisch. Maresch: "Es ist wirklich ärgerlich, dass die Stadträtin ein einer Presseaussendung zum Umweltbericht davon spricht, dass die Strategien im Umweltschutz weg von End-of-Pipe-Lösungen hin zu vorsorgendem und integrierten Umweltschutz gehen, während in Wien genau das Gegenteil passiert." Die Umweltstadträtin ist eine begeisterte Anhängerin von End-of-Pipe-Techologien: Millionen Eurobeträge werden in den Bau einer neuen Müllverbrennungsanlage gesteckt. Für vorsorgende und weit billigere Maßnahmen zur Abfallvermeidung wie z.B. das Öko-Kau-Projekt werden nach Ansicht der Grünen von der Stadträtin dagegen viel zu geringe finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt.

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