Fragliche Ergebnisse des AK-Tests verunsichern Kunden und schaden Branche!

BI Tischler: Propagierte Preissteigerungen nicht nachvollziehbar

Wien (PWK878) - Die gestern, Montag, von der Arbeiterkammer präsentierten Ergebnisse über angebliche Preissteigerungen Wiener Handwerksbetriebe stößt in der Bundesinnung der Tischler auf Widerspruch. "Die vorgelegten Daten entsprechen nicht der Realität:
So weist die jährliche Erhebung des Landesinnung Wien einen Rückgang der Verrechnungsstundensätze von durchschnittlich 1,84 Prozent aus. Angebliche Preissteigerungen von durchschnittlich acht Prozent würde der Markt aufgrund des Wettbewerbsdrucks auf keinen Fall akzeptieren", betonte heute, Dienstag, der Bundesinnungsmeister der Tischler, Josef Breiter. Fragwürdig sei aus Sicht der Bundesinnung jedenfalls die Erhebungsmethode. So habe eine Nachfrage der Innung bei der AK ergeben, dass lediglich 20 Betriebe befragt worden seien. "Von einer entsprechenden Repräsentativität kann man also nicht sprechen", so Breiter.

Aus Sicht der Bundesinnung sind die propagierten Preissteigerungen nicht nachvollziehbar. Die Veröffentlichung derartiger Umfrageergebnisse, die sich noch dazu nur auf ein Bundesland beziehen, trage nur zu einer angeblichen bundesweiten Vereinheitlichung eines Trends bei, den es gar nicht gebe. "Derart fragliche Ergebnisse führen aber vor allem zu einer Verunsicherung der Kunden und schaden einer gesamten Branche. Durch unnötigen Populismus wird die Existenz von Betrieben und deren Mitarbeitern aufs Spiel gesetzt," schloss Breiter. (us)

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