Loibl: AK-Kritik an Preiserhöhungen nicht nachvollziehbar!

Unklarheit über Erhebungsmethoden der Arbeiterkammer

Wien (PWK 876) - "Die Fliesenleger können die Kritik der Arbeiterkammer an Preiserhöhungen der handwerklichen Leistungen nicht nachvollziehen. Die Preise der Gewerbe- und Handwerksbetriebe sind stark unter Druck. Von tendenziellen Preiserhöhungen im Ausmaß von durchschnittlich plus 6 Prozent in unserer Branche zu sprechen, entspricht nicht den Informationen, die der Bundesinnung vorliegen", betonte heute, Mittwoch, der Bundesinnungsmeister der Bundesinnung der Hafner, Platten- und Fliesenleger und Keramiker, Leopold Hallach. Vielmehr zeige sich durch interne Beobachtungen, dass die Tendenz der Preise fallend sei. Dass einige Betriebe neben der Erhöhung der Ist-Löhne versucht hätten, sich in der Preisgestaltung freier zu bewegen sei in dem einen oder anderen Fall durchaus möglich. Eine Preisentwicklung für die gesamte Branche lasse sich daraus ebenso wenig ableiten wie der Vorwurf einer "beachtlichen Preissteigerung".

Die Kostensteigerungen für die Betriebe zum Beispiel aus KV-Erhöhung sind in der derzeitigen Situation insbesondere im Objektbereich überhaupt nicht unterzubringen.
Unklar, so Hallach, sei jedenfalls, wie die Arbeiterkammer zu den präsentierten Ergebnissen gekommen sei. (us)

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