Deponie Frohnleiten: Noch mehr Öko-Strom aus Deponiegas

Frohnleiten (OTS) - Mit der Inbetriebnahme eines 2. Blockheizkraftwerkes (BHKW) auf der Deponie Frohnleiten, am 11. 12. 2002 werden jährlich 9 Millionen Kilowattstunden Strom aus Deponiegas erzeugt - genug Energie, um den Jahresbedarf an Strom für rund 2500 Haushalte abzudecken.

Es ist dies das 2. Containermodul dieser Art, geliefert von der Firma Jenbacher AG, einem führenden Hersteller derartiger Anlagen in Österreich, das auf der Deponie Frohnleiten in Betrieb geht.
Durch Faulprozesse in der Deponie entsteht kontinuierlich eine beachtliche Menge an Deponiegas, das den halben Heizwert von Erdgas besitzt und zum Schutz der Ozonschicht gesammelt und verbrannt wird. "Im Jahr 2000 haben wir uns entschlossen dieses Gas nicht nur zu entsorgen, sondern einer sinnvollen Nutzung zuzuführen, so Ing. Wolfgang Thomann, Geschäftsführer der Gemeindebetriebe Frohnleiten GmbH. "Ein erstes Blockheizkraftwerk (BHKW) haben wir sodann im Winter 2000 in Betrieb genommen. Das mit einem Gasmotor und Generator ausgestattete BHKW wandelt das anfallende Deponiegas umweltfreundlich in elektrische Energie und Wärme um. Mit der Inbetriebnahme des 2. BHKW sind wir nunmehr in der Lage jährlich 9 Millionen Kilowattstunden Strom zu erzeugen, soviel um den Jahresbedarf von 2.500 Haushalten abzudecken", so Thomann weiter.
Diese beiden BHKW in Frohnleiten werden nach dem ELWOG (Elektrizitätswirtschaft- und Organisations Gesetz) als ÖKO-Anlagen eingestuft und erzeugen somit "ÖKO Strom", der in das Netz der STEWEAG-STEG eingespeist wird. Neben einer entsprechenden Rentabilität hat man in Frohnleiten somit einen weiteren Schritt getan, vorhandene Ressourcen zu nutzen und gleichzeitig die Umwelt zu schonen.

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Ing. Wolfgang Thomann
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