SP-Luwdig fordert Verschärfung des Waffengesetzes

Wesentlich mehr Waffen in Privathaushalten als bei Polizei und Gendarmerie!

Wien (SPW) "Jedes einzelne Menschenleben, das durch ein strengeres Waffengesetz gerettet wird, ist eine mehr als ausreichende Rechtfertigung für eine Verschärfung des Waffengesetzes. Ich appelliere an ÖVP und FPÖ, Verantwortungsbewusstsein zu zeigen und endlich einem strengeren Waffengesetz zuzustimmen", erklärte die Frauensprecherin der SPÖ Wien, LAbg. Martina Ludwig am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien. Sie nahm damit Stellung zur gemeinsamen Pressekonferenz der Österreichischen Hochschülerschaft, der Österreichischen Ärzte gegen Gewalt und Atomgefahr und dem internationalen Versöhnungsbund, in der strengere Waffengesetze gefordert wurden. "In Anbetracht der unzähligen Tragödien, die von Waffen in Privatbesitz ausgehen, ist es erschreckend und ernüchternd, wie viele Waffen nach wie vor völlig legal in Österreichs Haushalten gelagert werden", betonte Ludwig und ergänzte: "Es ist ein Irrtum zu glauben, Waffen bringen mehr Sicherheit. Das Gegenteil ist der Fall:
Waffen im Haushalt stellen ein enormes Sicherheitsrisiko dar." ****

"Die Statistik zeigt, dass etwa die Hälfte der Todeswaffen legale Waffen sind. Es nützt also nichts, lediglich die Einhaltung des Waffengesetzes strenger zu kontrollieren, sondern das Waffengesetz selbst muss verschärft werden", stellte Ludwig klar und verwies in diesem Zusammenhang auf die Initiative von SPÖ-Frauen und Österreichischen Kinderfreunden für ein strenges Waffengesetz: "Wir fordern ein Verbot von Faustfeuerwaffen für Private - mit wenigen Ausnahmen, die sichere Verwahrung der Waffe, getrennt von der Munition sowie die Möglichkeit zur Kontrolle - auch ohne Anlass. Außerdem soll die Möglichkeit eines Antritts zum psychologischen Test auf zwei Mal beschränkt werden." (Schluss) gd

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ Wien
Tel.: +43/ 01/ 53 427-235
wien.presse@spoe.at
http://www.wien.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DSW0001