10 Millionen Euro Hochwasserhilfe für NÖ Gemeinden

Sobotka: Unbürokratische Hilfe für Gemeinden und Bürger

St.Pölten (NLK) - In der heutigen Sitzung des NÖ Wasserwirtschaftsfonds wurden 10 Millionen Euro an Hochwasserhilfe für die betroffenen Gemeinden in Niederösterreich beschlossen. Gefördert werden durch das Hochwasser beschädigte Wasserversorgungsanlagen, Kläranlagen und Kanalsysteme. "Und dies zu 100 Prozent, da Kosten in diesem Bereich wieder nur die durch das Hochwasser schon schwer belasteten Bürger treffen würden", stellte dazu Finanz-Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka fest.

"Niederösterreich stellt die Gemeindeautonomie an erste Stelle. Die funktioniert aber nur, wenn ein starker Partner zur Seite steht. Wir haben als Land Niederösterreich bewiesen, dass wir ein starker Partner der Gemeinden und der niederösterreichischen Bevölkerung sind. Unsere Förderungen für Kleinregionen, das Fitnessprogramm für Niederösterreich, das NÖ Konjunkturbelebungsprogramm und der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur sind nur einige Beispiele. Die 100-prozentige Entschädigung für die Gemeinden ist ein weiteres Beispiel", so Sobotka.

Viele Bürger der betroffenen Gemeinden sind selbst Opfer des Hochwassers geworden. Da die Aufwendungen aus dem Gemeindebudget wieder 1 zu 1 die Bürger belasten würden, gibt es 100 Prozent Bundes-und Landesgelder für den Wiederaufbau der beschädigten Gemeinde-Infrastruktur. In nur drei Monaten wurden von der Behörde nun auch 100 Projekte in den Gemeinden erhoben, berechnet und abgewickelt. 31 Wasserversorgungsanlagen und 69 Kanal- und Abwasseranlagen werden gefördert.

"Die niederösterreichische Hochwasserhilfe ist noch lange nicht abgeschlossen. Wir als Land Niederösterreich helfen unseren Gemeinden und den niederösterreichischen Bürgern so lange, wie es erforderlich ist", versichert Sobotka abschließend.

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