Häupl nach Sondierungsgespräch: VP-Zahlen zu Budget enthalten mehr Fragen als Antworten

Niessl - "Faire Verhandlungen nur, wenn der Wissensstand der gleiche ist"

Wien (SK) Der Wiener Bürgermeister und stv. SPÖ-Vorsitzende Michael Häupl hat am Dienstag nach dem ersten Sondierungsgespräch zwischen SPÖ und ÖVP betont, dass man von einem Kassasturz "noch weit entfernt" sei. Er, Häupl, würde bei diesem einseitigen, von der ÖVP vorgelegten Papier nicht von einem Kassasturz reden. Die Informationen über den Budgetvollzug 2002, die heute von der ÖVP vorgelegt wurden, enthielten "mehr Fragen als Antworten", so Häupl. ****

"Wir machen es uns nicht leicht und nehmen die Sache sehr ernst", betonte der Wiener Bürgermeister. Das erste Gespräch sei der "Beginn eines langen Weges", bei dem das Ende "nicht absehbar" sei, so Häupl. "Wir machen es uns nicht leicht und nehmen die Gespräche sehr ernst. Die ÖVP weiß über die Finanzlage Österreich bescheid, wir wissen es nicht", so der Wiener Bürgermeister.

Auch der Landeshauptmann von Burgenland, Hans Niessl, unterstrich, dass es faire Verhandlungen nur geben könnte, wenn der Wissensstand zwischen SPÖ und ÖVP der gleiche sei. Jetzt sei das gesamtstaatliche Defizit mit 1,3 Prozent angegeben und nun müsse man recherieren, ob diese Zahl stimmt. "Es sei das gute Recht der SPÖ, diese Zahlen zu überprüfen", so Niessl. (Schluss) ns

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