Kindergeld: Neue Offensive in Kärnten beschlossen

Starke Verbesserung gegenüber Bundesregelung - Es wird volle drei Jahre ausbezahlt - Übernahme der Kosten aus Bundesregelung

Klagenfurt (LPD) - Eine wichtige familienpolitische Weichenstellung wurde heute in der Kärntner Landesregierung getroffen. Das Kindergeld wird für jene Frauen, die nach 30 Monaten aus der Bundeskindergeldregelung herausfallen, um weitere sechs Monate durch das Land gewährt.

"Kärnten behandelt seine Familien besser", stellte Landeshauptmann Jörg Haider zu dieser neuen Offensive fest, die mit Beginn 2003 startet. Damit solle deutlich unterstrichen werden, dass Familien und Kinder in Kärnten einen sehr hohen Stellenwert haben. Das Kindergeld trage enorm zur Kaufkraftstärkung der Familien bei, denn fast 72,6 Mio. Euro würden damit bewegt, so Haider.

Bei der Bundesregelung muß nämlich der zweite Elternteil zumindest für sechs Monate in Karenz gehen, damit der Familie eine Unterstützung über 36 Monate zusteht. Beim Bezug des Kindergeldes gibt es kein Arbeitsverbot, ausserdem handle es sich um echte Versicherungszeiten, die angerechnet werden.

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