Schülerunion-Chef Vecsey: Autonomie führt zum Erfolg

Schülerunion unterstützt die AHS-Oberstufenreform und fordert weitere Schritte

Wien, 3. Dezember 2002 (ÖVP-PD) Die Österreichische Schülerunion sieht in der von Bildungsministerin Gehrer kürzlich verordneten AHS-Oberstufenreform einen längst fälligen Schritt zur Ausweitung der Autonomie an den Allgemeinbildenden Höheren Schulen (AHS). Es sei schon lange an der Zeit gewesen, so Bundesobmann Marc Vecsey, flexiblere Schwerpunktsetzungen in der Oberstufe zu ermöglichen. ****

Mit der neuen Regelung werde aber nicht nur den Schulen, sondern auch den Schülern ermöglicht, einfach und schnell individuelle Schwerpunkte zu setzen. Bisher sei das Vecsey zufolge nur über sogenannte Schulversuche, welche erst beantragt, geprüft und genehmigt werden mussten, möglich gewesen. "Mit der neuen Regelung geht das alles viel unbürokratischer", freut sich der Schülervertreter.

Autonomie ist für die Schülerunion ein ganz wesentlicher Schritt für die Qualitätsverbesserung an Österreichs Schulen. "Jene Länder mit hoher Gewichtung von Autonomie und Qualitätsmanagement", so Vecsey, "haben auch in der PISA-Studie viel besser abgeschnitten."

"Die Oberstufenreform stellt einen Schritt in die richtige Richtung dar", sagt der Bundesobmann. Es sei wichtig, Schülern genug Freiheit zu geben, dass sie sich die Weichen für ihre Ausbildung in einem bestimmten Rahmen selbst stellen können. "Allgemeinbildung", mahnt Vecsey abschließend, "muss aber trotz allem vermittelt werden. Sie darf auch bei größtmöglicher Autonomie nicht abwählbar sein."

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