VSStÖ: 69-Stunden-Woche ist menschenunwürdig!

Schiessl: Mehr Unterstützung für berufstätige FH-StudentInnen

Wien (SK) Der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ) fordert Konsequenzen aus der heute veröffentlichten Studie des Instituts für Berufsbildforschung über die Situation von berufstätigen FH-StudentInnen. VSStÖ-Bundesvorsitzende Eva Schiessl Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: "Die Studie zeigt einmal mehr, dass Studiengebühren eine zusätzliche Hürde am Bildungsweg darstellen." Als primärer Grund für das Ausmaß der Erwerbstätigkeit wurde von den Studierenden nicht das Sammeln von Erfahrung genannt, sondern der finanzielle Druck. Schiessl: "Die Sammlung von fachspezifischer Praxis ist gerade für FH-StudentInnen sinnvoll. Wenn die Doppelbelastung Studium-Arbeit aus ökonomischen Gründen zu Wochenarbeitszeiten von 69 Stunden führt, ist das ein bildungspolitischer Skandal." ****

Der VSStÖ fordert nicht nur eine Ausweitung der Bildungsförderung in Österreich, sondern auch eine Anpassung der Förderungssysteme an die tatsächlichen Gegebenheiten. "Konkret wollen wir, neben der Abschaffung der offensichtlich bildungshemmenden Studiengebühren, eine Ausweitung des Studienabschlussstipendiums auch auf FH-Studierende, auf das ein Rechtsanspruch besteht. Es ist unzumutbar, für das Stipendium eine Erwerbstätigkeit aufgeben zu müssen, ohne zu wissen, ob man überhaupt eine Unterstützung bekommt", so Schiessl. Ein möglichst einfaches, nachvollziehbares, sozial gerechtes Bildungsförderungssystem für die tertiäre Bildung ist dringend erforderlich, schließt der VSStÖ. (Schluss) cs/mp

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