ÖAAB-GAJDOSIK: Die ÖBB beschreiten den falschen Weg!

Wiener AK-Vizepräsident kritisiert die unsozialen Tariferhöhungen der Österreichischen Bundesbahnen

(Wien, 3.12.2002) Sehr enttäuscht zeigte sich heute der Wiener AK-Vizepräsident und Fraktionsführer der "Fraktion ÖAAB-Christlicher Gewerkschafter" Alfred GAJDOSIK, über die Pläne der ÖBB die Bahntarife um bis durchschnittlich 5 Prozent anzuheben. "Wir haben es hier mit einer ausgesprochen unsozialen Maßnahme zu tun, die die Wiener Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in überproportionalem Ausmaß treffen wird. Pendler, die bisher die Bahn dem Auto vorgezogen haben, werden dafür nun bestraft. Dies ist eine echte Ungerechtigkeit! Ich kann die ÖBB an diesem Punkt wirklich nur nochmals dazu auffordern diese Entscheidung ernsthaft zu überdenken," so der Wiener AK-Vizepräsident.****

Seiner Auffassung nach sollten die Bundesbahnen sich vielmehr um eine Steigerung der Qualität kümmern. Die geradezu regelmäßige Anhebung der Tarife ist für ihn nicht zielführend. "Die Verantwortlichen reden andauernd von einer Qualitätssteigerungen der Bundesbahnen. Die Realität sieht aber leider anders aus. Die ÖBB geben sich wirklich Mühe alle Pendlerinnen und Pendler vom Bahnfahren abzubringen. Ich rate den Verantwortlichen endlich einen anderen Weg einzuschlagen," so GAJDOSIK dazu.

Abschließend erinnerte der AK-Vizepräsident die Bundesbahnen an ihre Verantwortung gegenüber den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern "Die ÖBB beschreiten eindeutig den falschen Weg. Höhere Tarife können nämlich im schlimmsten Fall zu einer Steigerung des Autoverkehrs führen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Chefetage der Bundesbahnen das wirklich will," so GAJDOSIK dazu. (SCHLUSS)

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