Partik-Pable: Mehr Akzeptanz für behinderte Menschen

Wien, 2002-12-03 (fpd) - Es sei erfreulich, daß das Verständnis für behinderte Menschen deutlich zugenommen habe, sagte die freiheitliche Behindertensprecherin Abg. Dr. Helene Partik-Pable anläßlich des Tages der behinderten Menschen. Aber es müsse noch viel geschehen, um das Leben der Behinderten zu verbessern. ****

Insbesondere werde sich die freiheitliche Behindertensprecherin dafür einsetzen, daß das Behindertengleichstellungsgesetz beschlossen und das Pflegegeld erhöht werde, aber auch dafür, daß bauliche Barrieren in einem noch größerem Ausmaß beseitigt würden. Gerade das Europäische Jahr der Menschen mit Behinderungen 2003 werde einen Anstoß für weitere Fortschritte in der Behindertenpolitik geben, so Partik-Pable.

Besonders wichtig sei die Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen, wobei insbesondere die öffentlichen Stellen mit gutem Beispiel vorangehen sollten. "Leider kommen manche Bundesländer, wie etwa Wien, dieser Einstellungspflicht nicht genügend nach. Wien hat rund 1000 Pflichtstellen für Behinderte, die nicht besetzt sind". Daher fordert die freiheitliche Behindertensprecherin anläßlich des Tages der behinderten Menschen Wiens Bürgermeister, Häupl, auf, für eine vermehrte Einstellung behinderter Menschen Sorge zu tragen, so Partik-Pable abschließend.

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