Stubenvoll zum Internationalen Tag der behinderten Menschen: "Engagement darf nie aufhören!"

Wien (SPW-K) - "Die Arbeit für die Verbesserung der
Lebenssituation behinderter Menschen muss laufend weiter gehen - das ist uns besonders in der Stadt Wien ein großes Anliegen", sagte heute die Vorsitzende der Behindertenkommission des Wiener Gemeinderates, Prof. Erika Stubenvoll, anlässlich des "Internationalen Tages der behinderten Menschen". "Dabei ist es uns vor allem wichtig, die Betroffenen selbst mit einzubeziehen." Dazu zähle auch die Berücksichtigung der Empfehlungen der Interessensvertretungen - "die immer wieder auf Verbesserungsmöglichkeiten in der Stadt für Menschen mit besonderen Bedürfnissen hinweisen. Jeder Wiener Stadtrat hat in seinem Ressort darauf zu achten, dass Diskriminierungen beseitigt werden oder erst gar nicht entstehen." ****

Ein Beispiel dafür sei der auf Anregung von Vizebürgermeisterin Grete Laska eingesetzte Arbeitskreis "Persönliche Assistenz": "Dieser Arbeitskreis hat sich unter Beiziehung von MitarbeiterInnen der Ma 12 mit den Möglichkeiten und Umsetzungsperspektiven der persönlichen Assistenz in Wien auseinandergesetzt", so Stubenvoll. "Die Ergebnisse und die daraus abgeleiteten Forderungen sollen von der Interessensvertretung in den nächsten Tagen präsentiert werden." Insgesamt haben man mit der Einrichtung der "Assistenzgenossenschaft Wien" in diesem Jahr schon einen wichtigen Schritt getan, betonte die Behindertensprecherin. "So wird diese bereits durch Aufträge der Stadt Wien - wie mobile Betreuungen und Mobilitätsbegleitung - als Vertragspartner anerkannt und genutzt."

"Neben den bereits erreichten Verbesserungen ist es mir aber auch ein Anliegen, die Benachteiligungen von behinderten Menschen österreichweit zu beseitigen", so Stubenvoll. "Es geht um Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt, ein bedürfnisgerechtes Gesundheitssystem und die rechtliche Durchsetzbarkeit der täglichen Bedürfnisse. Die Schaffung eines Behindertengleichstellungsgesetzes wäre ein wichtiger Schritt in diese Richtung." Dabei sei aber die Mitsprache der Betroffenen ein wichtiger Eckpfeiler. "Deklariertes Ziel ist die bestmögliche Integration aller Menschen in unsere tägliche Lebenswelt", so Stubenvoll abschließend. (Schluss)

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