BerufsWM-Team St. Gallen mit zwei neuen Fixstartern an Bord Utl: Spannende Wettkampfstimmung am Wochenende in Salzburg und St. Pölten mit internationalem Touch

Wien (PWK 871) - Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen
von zwei österreichischen Vorauswahlen in technischen Berufen für die BerufsWM in St. Gallen 2003. Zehn Teilnehmer an der Vorauswahl für den Beruf Betriebselektriker/Anlagenelektriker von den Firmen OMV AG/ Niederösterreich, Voest Alpine Stahl/Oberösterreich, Lafarge Perlmooser, Zellstoff Pöls und Andritz/ Steiermark sowie von den Vorarlberger Illwerken kämpften im WIFI St. Pölten um die Fahrkarte nach St.Gallen. Der strahlender Sieger und somit Fixstarter in St. Gallen Michael Steiner kommt aus Oberösterreich, Voest Alpine ebenso wie der zweitplatzierte Rene Hinterreiter. Georg Brückler aus der Steiermark von der Firma Andritz erzielte Platz Drei.

"Wie hoch das Anforderungsprofil bei der internationalen Berufsweltmeisterschaft ist, zeigt bereits die schwierige Aufgabenstellung bei den Vorauswahlen", stellt Johann Markl, technischer Delegierter der Wirtschaftskammer Österreich in St. Gallen fest. Für eine automatische Sortieranlage musste ein Schaltschrank gebaut und verdrahtet werden sowie die Verkabelung zur Anlage erstellt werden. "Herzstück" der Aufgabe war die Programmierung einer Steuerung anhand einer vorgegebenen technischen Beschreibung, und das alles unter scharfer Beobachtung einer schwedischen Delegation. Schweden wird in diesem Beruf nächstes Jahr erstmals dabei sein und wollte sich am Können der Österreicher orientieren. Die Delegation bestätigte das hohe Niveau bei den österreichischen Vorauswahlen und wie wichtig es war, sich Informationen in Österreich zu holen.

Großes Augenmerk wurde seitens der Jury, wie bei allen Vorauswahlen, auf Arbeitssicherheit und Unfallschutz gelegt, ganz im Sinne der AUVA, Sponsor von Worldskills Austria. Es galt das 3-Säulenmodell, persönlicher Schutz, Schutz von Kollegen und Mitarbeitern, und Sicherheit von Maschinen und Geräten umzusetzen, denn das Motto für alle Teilnehmer lautet "ohne Sicherheit keine Professionalität".

Mindestens so spannend verliefen die Vorauswahlen im Beruf "Technische Zeichner, CAD" im WIFI Salzburg, an dem sieben jugendliche "Experten" in diesem anspruchsvollen Beruf teilnahmen. Mehrere Maschinenbauteile waren mit Messwerkzeugen aufzunehmen und als 3D-Modelle am System Autodesk Inventor darzustellen. "Es ist faszinierend, mit welcher Selbstverständlichkeit die Teilnehmer dieses System beherrschen", meint Günter Gutfertinger, Chefexperte des Bewerbes. Am zweitenTag galt es, eine Teilegruppe zusammenzubauen und den Bewegungsablauf animiert in einem Video darzustellen. Am drittenTag nahm das aus fünf Teilprojekten bestehende Gesamtprojekt Formen an. Es war klar, wer als Erster den Saft aus der Orange pressen konnte, nämlich Helmut Feurle aus Tirol (Firma Head), der die Jurymitglieder überzeugte und mit der Saftpresse eine reife Konstruktionsleistung ablieferte. Zweiter wurde Mathias Mair, Schüler aus dem Kolleg Maschinenbau und Automatisierungstechnik in Lienz und Dritter mit Bernhard Mühlburger wieder ein Schüler, Werkschulheim Felbertal. Weitere Teilnehmer: Christian Falch und Michael Dür von der Fa. Westcam Datentechnik, Tirol und Hannes Pesserer von der Fa. Bug Alu Technic, Vorarlberg sowie außer Konkurrenz Wilfried Bürzle aus Liechtenstein.

Die Jury in beiden Berufen würdigte die Leistungen der jungen Menschen und dankte allen Betrieben, die ihr Engagement durch das Entsenden der Kandidaten gezeigt haben und wünschte den beiden Siegern als Teammitglieder der rot-weiß-roten Mannschaft für St. Gallen viel Erfolg.

Fotos der Sieger können in der Presseabteilung der WKÖ angefordert werden. (pt)

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