Die 100 besten Geschäftsideen

Wien (OTS) - Die Sieger des GEWINN-Jungunternehmer-Wettbewerbs
2002 haben schon einmal gewonnen. 1998 wurden Georg Kopetz, 28, und Stefan Poledna, 39, Erste in der Spezialwertung "Idee des Jahres". Außer einer grandiosen Idee hatten die beiden, damals noch mitten in ihrem ersten Geschäftsjahr, nicht viel zu bieten. Damals wie heute arbeiteten die beiden an der von Professor Hermann Kopetz, dem Vater von Georg Kopetz, entwickelten "Time-Triggered Technology" (frei übersetzt mit Zeitsteuerung), die schon bald dafür sorgen wird, dass Bremsschläuche und Gaspedalseile von elektronischen Schaltkreisen abgelöst werden. Im Airbus-Passagierflugzeug wird diese Technik bereits eingesetzt. Und Kooperationen mit VW, Audi und PSA Peugeot Citroën existieren bereits. Georg Kopetz: "Wir haben die Chance, auf diesem Gebiet ein weltweit führendes Technologieunternehmen zu werden, und die wollen wir nützen."

Alles über die "Zukunftsvorsorge neu"

Eigentlich ist es ein simpler Ansparplan, für den Vater Staat eine steuerfreie Prämie lockermacht. Verbunden mit einer steuerfreien Verzinsung und im Regelfall auch noch mit einer Kapitalgarantie, die zusichert, dass am Spargeld und an den Prämien kein Cent verloren geht. Der Sparplan steht allen Personen in Österreich offen, die das 62. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, egal ob sie über irgendwelche Einkünfte verfügen oder nicht. Hinter den neuen "Zukunftsvorsorgeeinrichtungen" verstecken sich Versicherungen und Banken, die für derlei Vorsorgepläne eine Berechtigung haben. Man legt also mit seinen Sparplan los. Hier beginnt die erste "Deckelung". Die jährliche Ansparmöglichkeit ist nämlich auf 1.851 Euro beschränkt; dieses Limit gilt aber nur für 2003.

Finanz lauert bei Währungsgewinnen mit Yen- und Franken-Krediten

Rund um die Besteuerung von Fremdwährungskrediten herrscht ein Tohuwabohu. Die Finanz beharrt darauf, dass Währungsgewinne zu versteuern sind. Was aber in keinem Gesetz steht und eine Reihe von Fragen aufwirft.

Viele Fremdwährungskreditnehmer konnten ihre Schuld schon durch geschicktes Wechseln zwischen den Währungen - meist Yen und Franken -vermindern. So kam es, wie es kommen musste: Laut Einkommensteuerrichtlinien 2002 müssen die Gewinne versteuert werden, und zwar nach dem individuellen Einkommensteuersatz, der bis zu 50 Prozent ausmachen kann. Bloße Kursveränderungen in der Fremdwährung führen noch zu keiner Steuerpflicht. Erfolgt aber eine Konvertierung in eine andere Währung und wird dabei ein Gewinn realisiert und erfolgt dies innerhalb eines Jahres nach Einstieg in die Währung, begründet sich die Pflicht zur Besteuerung. "Die Währung, in welche die Konvertierung erfolgt, spielt dabei keine Rolle - es muss nicht der Euro sein", wehrt Dr. Peter Quantschnigg aus dem Finanzministerium Spekulationen über eine mögliche Flucht in den Franken oder die Dänen-Krone ab. Gerade der Wechsel in den Schweizer Franken ist es aber, der die ganze Sache für Experten strittig macht. "Der Erlass des Ministeriums spricht von der Konvertierung in den Euro oder in eine über fixe Wechselkurse zum Euro gleichgeschaltete Währung - davon kann beim volatilen Yen, Schweizer Franken oder US-Dollar keine Rede sein", meint die Geschäftsführerin des Wiener Fremdwährungsmanagementhauses fms Birgitta Svoboda.

Generali kauft von Kerbler

Die zum Generali-Konzern gehörende Interunfall Versicherung AG hat das ohnehin zuletzt deutlich aufgestockte Immobilien-Portefeuille der Konzernmutter neuerlich vergrößert. Um 3,5 Millionen Euro hat die Interunfall das Wohn- und Geschäftshaus Wollzeile 13 im Ersten Bezirk in Wien erworben. Verkäufer ist eine gewisse Datareal Beteiligungsgesellschaft, die das Haus selbst erst Ende 2000 erworben hat. Hinter der Gesellschaft steht - einmal mehr bei Zinshausdeals -die neuerdings sogar börsennotierte Conwert Immobilien AG von Günter Kerbler und Mag. Johann Kowar.

Rückfragen & Kontakt:

Gewinn
Tel.: (01) 521 24/0

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GWW0001