Kärnten vergibt wieder angesehenen Preis für Menschenrechte

Klagenfurt (OTS) - "Kärntner Menschenrechtspreis 2002" mit 8000 Euro dotiert - Feierliche Verleihung durch den Landeshauptmann am 7. Dezember im Spiegelsaal der Landesregierung am Arnulfplatz -Unabhängige Jury entscheidet über Einreichungen - Öffentliche Veranstaltung.

Nächsten Samstag, 7. Dezember (11.00 Uhr) ist es wieder soweit:
Der mit 8000 Euro dotierte Menschenrechtspreis wird vergeben - heuer bereits zum neunten Mal. Mit der Verleihung dieses Preises sollen die Menschenrechte in Erinnerung gerufen werden. Alljährlich wird der 10. Dezember von den Vereinten Nationen (UNO) als "Internationaler Tag der Menschenrechte" ausgerufen. Der Preis wurde 1994 ins Leben gerufen und hat seither großes Ansehen erworben. Kärnten hat damit eine Vorreiterrolle in Österreich eingenommen. Der Preis wird von Landeshauptmann Dr. Jörg Haider verliehen.

Im Vorjahr erhielt den Kärntner Menschenrechtspreis die Projektgruppe "Suizid" unter der Leitung von Mag. Astrid Timko (Philosophieprofessorin am Ursulinengymnasium in Klagenfurt) für ihre umfassende Beschäftigung mit dem Tabuthema "Selbstmord von Jugendlichen" sowie der Rektor des Katholischen Bildungshauses Tainach, Joze Kopeinig, für sein vielseitiges und grenzüberschreitendes Engagement (Kärnten-Dorf in Madagaskar).

Den Vorsitz in der unabhängigen Auswahljury hat Dr. Larissa Krainer von ai-Kärnten inne. Weitere Mitglieder sind Dompfarrer Msgr. Mag. Michael Rauter (röm-kath. Kirche), Pfarrer Mag. Lutz Lehmann (evang. Kirche) und der Altkatholische Pfarrer Erich Ickelsheimer sowie die Parteienvertreter, LAbg. Dietlinde Kreutzer (FPÖ), LAbg. Dr. Peter Kaiser (SPÖ) und Mag. Udo Puschnig (ÖVP).

Wie Mag. Günther M. Trauhsnig (seit 1999 Geschäftsführung des Kärntner Menschenrechtsbeirates bzw. Organisation der Verleihung des Kärntner Menschrechtspreises) dazu mitteilt, wurde es der Jury diesmal wieder nicht leicht gemacht, eine Entscheidung zu treffen, denn eine Vielzahl der Einreichungen war preiswürdig. Wie letztendlich der "Kärntner Menschenrechtspreisträger 2002" heißt, kann dann nächstes Wochenende erfahren werden. Denn die Veranstaltung ist öffentlich. Das heißt, jeder der Zeit und Interesse an dem Thema hat, ist eingeladen, zur feierlichen Verleihung im Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung am Arnulfplatz in Klagenfurt zu kommen.

Für die musikalische Umrahmung wird L.I.S.-Trio sorgen. Das ist ein seit vier Jahren bestehendes fixes Ensemble, das sich auf Grund seiner Besetzung hauptsächlich dem Barock und der Klassik verschrieben hat. Gerne gespielte Abwechslungen sind aber auch Ragtimes und arrangierte Musikal-Hits. Die Mitglieder des L.I.S.-Trios waren Studierende des Kärntner Landeskonservatoriums:
Illa Tönnies (Klagenfurt) hat im Juni d. J. die staatliche Lehrbefähigungsprüfung im Fach Violoncello erfolgreich absolviert. Sie kann auf zahlreiche Meister- bzw. Kammermusikkurse in Österreich, Deutschland, Italien und Slowenien verweisen. Lisbeth Jank (Klagenfurt) erhielt ihre ersten Geigenstunden mit sechs Jahren am Konservatorium bei Prof. Alfred Lösch, später bei Prof. Brian Finlayson sowie Prof. Saewon Suh und absolvierte ihr erstes Studium mit Auszeichnung. Derzeit Konzertfachstudium bei Prof. Klaus Maetzl in Wien. Sara Mosetti (Triest) erhielt Geigenunterricht bei Prof. Meljnikov (Uni Laibach) und studiert derzeit bei Prof. Helfried Fister und erhält auch Unterricht bei Prof. Fheodoroff (Alte Musik). Sie ist Mitglied des "Concentus Musicus" mit dem Schwerpunkt Barockmusik.

Service: Verleihung des Kärntner Menschenrechtspreises 2002 Samstag, 7. Dezember, 11.00 Uhr
Spiegelsaal der Kärntner Landesregierung,
Arnulfplatz 1, 9020 Klagenfurt
Musikalische Umrahmung: L.I.S.-Trio
Im Anschluss an Preisverleihung: Buffet
Foto: LPD/Eggenberger
Rückfragen: Mag. Günther M. Trauhsnig

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Landesamtsdirektion
Mag. Günther M. Trauhsnig
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