Glaubwürdigkeitsdefizit bei VP-Niederösterreich

Kadenbach: VP-Terminspekulationen zur Landtagswahl entgegen bisherigen Aussagen Prölls

St. Pölten (SPI) - Die Pressestelle der SPÖ Niederösterreich stellt klar: Wenn die VP Niederösterreich von einem Glaubwürdigkeitsdefizit redet, kann sie nur sich selbst meinen. Die heutigen Aussagen von VP-Klubobmann Schneeberger, wonach sich die ÖVP für eine Vorverlegung des Termins der Landtagswahlen aussprechen will, widersprechen mehreren Aussagen führender VP-PolitikerInnen, wonach der geplante Termin März 2003 beibehalten werden solle. So haben sich bereits LH Pröll und LGF Mikl-Leitner mehrfach gegen eine Vorverlegung des Wahltermins bzw. einer "Herumtaktiererei mit Wahlterminen" (Pröll) ausgesprochen. Angesichts des derzeitigen Stimmungshochs und des dadurch möglichen Machtzugewinnes gelten für die Konservativen anscheinend früher getätigte Aussagen nicht mehr.

"Im Gegensatz zur ÖVP kann die SPÖ noch sehr gut Bundes- und Landesebene auseinander halten", meint SP-Landesgeschäftsführerin LAbg. Karin Kadenbach weiters. "Pröll hat ja 1999, als die Bundes-VP den Gang in die Opposition in Erwägung zog, auch nicht überlegt, ob er nicht gleichzeitig auch in Niederösterreich in Opposition gehen solle. Wenn die ÖVP Bundes- und Landespolitik gleichsetzt, zeugt das von einem sehr zentralistischen Politikverständnis", so Kadenbach abschließend. (Schluss) mp/alu

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