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HTL Dornbirn erhält Fachschule für Datenverarbeitung

Dornbirn (VLK) - Der Landesschulrat hat für die HTL
Dornbirn beim Bildungsministerium die Führung einer
"Fachschule für Datenverarbeitung mit Betriebspraktikum"
mit 30 Schülern beantragt. Start soll im Herbst 2003 sein,
gab Schullandesrat Siegi Stemer heute, Freitag, in Dornbirn
bekannt. ****

Damit werden in Vorarlberg neue Wege beschritten, um den Übergang von der Ausbildung ins Berufsleben besser zu unterstützen. "Die neue Fachschule ist die richtige Antwort
auf den Ruf nach qualifizierten Fachkräften", so Stemer.

Die Ausbildungsdauer beträgt insgesamt dreieinhalb
Jahre. Am Beginn des 4. Jahres steht ein mindestens zwölf
Wochen dauerndes Betriebspraktikum mit begleitendem
Unterricht. In dieser Zeit gelten die Schüler als
Arbeitnehmer. Während des Betriebspraktikums besteht die Möglichkeit, eine Abschlussarbeit (Technikerprojekt) zu
machen, die einen Teil der Abschlussprüfung darstellt.

Die EDV-relevanten Gegenstände decken über 50 Prozent
des Lehrplans ab. In Ergänzung zu den allgemeinbildenden Gegenständen ist ein Block von betriebswirtschaftlichen
Fächern vorgesehen, der in Summe ca. 15 Prozent beträgt.

Absolventen der neuen Fachschule erwerben wie jene der herkömmlichen Fachschule die Qualifikation eines
Facharbeiters oder erreichen – zeitgemäßer ausgedrückt –
die "Technikerqualifikation". Aufgrund der vermittelten Allgemeinbildung sollen Fachschüler mehr als betrieblich ausgebildete Techniker befähigt sein, auch leitende
Tätigkeiten zu übernehmen. Die Parallele zur dualen
Ausbildung zeigt sich in der Zulassung zur Meisterprüfung,
die die Gewerbeordnung nach zweijähriger facheinschlägiger Verwendung vorsieht.

Das Betätigungsfeld der Absolventen wird in den
Bereichen Netzwerkaufbau, Netzwerkverwaltung und PC-
Konfiguration im Berufsfeld eines EDV-Administrators, PC-
Betreuers und EDV Organisators sein.
(gw,nvl)

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