Reheis zu Transitgipfel: Die Reise war das Geld nicht wert

Reheis mahnt künftige Bundesregierung, Verbündete zu finden

Wien (SK) "Schad ums Ticket" sei die Teilnahme von Verkehrsminister Mathias Reichhold am gestrigen Transitgipfel in Brüssel gewesen, meint SPÖ-Nationalrat Gerhard Reheis. "Die Reise hat außer Spesen nichts gebracht, denn die österreichische Verkehrspolitik steht seit Jahren still." Er erwarte sich von Vertretern dieser Bundesregierung auch nichts mehr, so Reheis am Freitag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Zum einen ist die Regierung im Umbau begriffen und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass sie in dieser Phase etwas erreicht, was sie vorher nicht zusammengebracht hat. Zum anderen hat diese Regierung Tirols Forderung nach einer mengenmäßigen Begrenzung des Lkw-Verkehrs längst aufgegeben." ****

"Wie immer auch die neue Bundesregierung aussieht, sie muss die Transitproblematik wieder ernst nehmen und für Österreichs Anliegen Verbündete gewinnen. Die Bevölkerung an den Transitrouten benötigt diese Verbündeten dringender denn je", mahnt der Tiroler Abgeordnete. (Schluss) ml/mp

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