Scheele begrüßt politische Einigung zu GVO im EU-Rat

Wien (SK) "Es ist erfreulich, dass eine politische Einigung
zur Frage der Zulassung und Kennzeichnung genetisch veränderter Organismen noch unter der dänischen EU-Präsidentschaft möglich war. Die offiziellen Dokumente und Details dieser Einigung sind nun mit Spannung - noch vor Weihnachten - zu erwarten", erklärte die niederösterreichische SPÖ-Europaabgeordnete und GVO-Berichterstatterin des Europäischen Parlaments Karin Scheele Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Als "Schritt in die richtige Richtung - im Vergleich zum Vorschlag der Kommission" bewertete Scheele die Einigung über einen Grenzwert von 0,5 Prozent bei nicht autorisierten GVO für einen Übergangszeitraum von drei Jahren, wenn eine positive wissenschaftliche Stellungnahme vorliege. Nach Ablauf der Übergangsfrist gelte die vom EP geforderte "Null-Toleranz", so Scheele. ****

Die Einigung auf eine Kennzeichnungspflicht von Lebensmitteln, die aufgrund technisch nicht vermeidbarer Verschmutzung zu mindestens 0,9 Prozent aus genveränderten Zutaten bestehen, bezeichnete die GVO-Berichterstatterin als "positive Annäherung an die Parlamentsposition". Das Europäische Parlament hatte sich im Juli für einen Schwellenwert von 0,5 Prozent ausgesprochen.

"Bis jetzt ungeklärt ist, welche konkreten Maßnahmen zur Vermeidung von Verunreinigungen der EU-Rat gestern gesetzt hat. Solche konkreten Maßnahmen waren eine der Hauptforderungen des EP - es geht nicht nur um Toleranzgrenzwerte, sondern um die nachhaltige Verhinderung von Verunreinigungen durch GVO", schloss Scheele. (Schluss) ml/mp

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