Kollektivvertrag für Angestellte der Immobilienverwalter

KV-freier Zustand konnte abgewendet werden

Wien (GPA/ÖGB). Für ca. 6.000 Angestellte der Immobilienverwalter wurde ein neuer Kollektivvertrag abgeschlossen. Nachdem seit dem Jahr 1994 für diesen wichtigen Bereich der Dienstleistungen keine Veränderungen des Kollektivvertrages zustandegekommen sind, wurde nun ein wichtiger Beitrag zur Schaffung geordneter Markt- und Konkurrenzbedingungen geschaffen. Ein kollektivvertragsfreier Raum konnte somit abgewendet werden. Für die Angestellten bringt der Abschluss festgeschriebene Mindestgrundgehälter und die Realisierung einer zusammenhängenden wöchentlichen Arbeitszeit.++++

"Neben der Absicherung von Mindeststandards ist aus gewerkschaftlicher Sicht die Verteilung der wöchentlichen Arbeitszeit auf fünf zusammenhängende Tage ein wichtiger Fortschritt. Mit diesem Kollektivvertrag konnte durch vernünftige sozialpartnerschaftliche Verhandlungsführung endlich eine Lücke in der Kollektivvertragsstruktur des Dienstleistungsbereiches geschlossen werden" erklärt der Leiter des GPA-Geschäftsfeldes Interessenvertretung, Karl Proyer.

Für die Arbeitgeber ist wiederum die Möglichkeit der flexibleren Arbeitszeitgestaltung von großer Bedeutung: "Durch die Schaffung von Bandbreiten und eines Durchrechnungszeitraumes von bis zu 52 Wochen wurden wichtige Anliegen der Dienstgeber berücksichtigt", erklärt der Obmann des Fachverbandes der Immobilien- und Vermögenstreuhänder, Kommerzialrat Gerhard Steller.

ÖGB, 29. November 2002
Nr. 928

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