Bestellung des FPÖ-Sekretärs zum HLAG-Generaldirektor auf Kosten niederösterreichischer Interessen

St. Pölten (SPI) - "Selbst nach den für die FPÖ katastrophal verlaufenen Wahlen, betreibt die FPÖ weiterhin ihre von Machtgier geprägte Personalpolitik", empört sich der Klubobmann der niederösterreichischen SPÖ LAbg. Ewald Sacher. Der langjährige Klubdirektor des freiheitlichen Parlamentsklubs Josef Moser wurde noch am Mittwoch von Infrastrukturminister Reichhold zum Generaldirektor der HLAG bestellt. "Moser verfügt allerdings über keinerlei Erfahrung in der Wirtschaft, die eine Bestellung zum Chef eines solch wichtigen Unternehmens rechtfertigen würde. Auch als Experte für den Bereich der Eisenbahn ist Moser bisher nicht aufgefallen", so Sacher. ****

Laut Sacher stünden gerade in Niederösterreich besonders wichtige Projekte zum Ausbau der Eisenbahn an, die einer dringenden und optimalen Umsetzung bedürfen. Sacher erinnert dabei vor allem an den weiteren Ausbau der West- und Südbahn. "Eine parteipolitische Besetzung eines solch wichtigen Postens in einem verkehrspolitisch bedeutenden Unternehmen wirkt dabei sicherlich nicht vertrauenserweckend. Anscheinend gilt selbst nach der Wahl noch immer das Motto, dass Österreich auf allen Ebenen schwarz-blau eingefärbt werden soll", so Sacher abschließend. (Schluss) alu

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