Cernic bezeichnet Mitteilung der Landeskulturabteilung als "Horrorszenario"

Wie bereits 2002 soll auch im nächsten Jahr der Steuerzahler für die Bühne wieder kräftig zur Kasse gebeten werden

Klagenfurt (SP-KTN) - Als Horrorszenario bezeichnete heute die Kultursprecherin der SPÖ-Kärnten die Mitteilung der Landeskulturabteilung zur Zukunft der Seebühne. "In der Aussendung heißt es, es werde eine ebenso erfolgreiche Produktion wie 2002 geben. ‚Falco meets Amadeus' war vor allem in finanzieller Hinsicht ein totaler Flop. Bis zum heutigen Tag bangen viele Mitwirkende der Produktion um ihre, bis dato nicht ausbezahlten Gehälter, Gläubiger zittern um ihre Außenstände für gegenüber der Wörtherseebühnen GmbH erbrachte Leistungen", Cernic weiter "und das obwohl die Steuerzahler 2002 für die Seebühne kräftig zur Kasse gebeten wurden. Immerhin habe das Land 465.133 Euro für die Seebühne aufgewendet. "Auch für 2003 sind 467.500 Euro im Budget für die Seebühne vorgesehen. Es kann also keine Rede davon sein, dass den Kärntnerinnen und Kärntnern mit der Seebühne keine weiteren Kosten entstanden sind", so Cernic. (Schluss)

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