Jost: Empört muss man sein, wie leichtfertig Platz Sozialgelder einsetzt

Bericht bestätigt die schlimmsten Befürchtungen

"Der Verantwortliche für Pro Mente, Primarius Dr. Platz, soll nicht künstlich Empörten spielen, denn empört muss vielmehr die Allgemeinheit darüber sein, wie Sozialgelder von Platz und Pro Mente eingesetzt werden. Die Details unterliegen natürlich noch der Vertraulichkeit, aber man kann soviel sagen, dass er alle Befürchtungen über die laxe Kontrolle durch die Sozialabteilung und das mangelnde Prüfsystem innerhalb von Pro Mente, bestätigt werden", erklärte heute der Sprecher der FPÖ-Kärnten, Siegfried Jost.

Jetzt werde auch klar, warum Platz innerhalb des Vereines Kritiker rücksichtslos rausgeworfen hat. Denn der frühere Kassier habe sich unter anderem dagegen gewehrt wie sich Platz und die Geschäftsführerin an Sozialgeldern selbst bedienten und der willfährige Vorstand dem mit Ausnahme dieses Kassiers zugestimmt hat. "Vergeblich protestierte dieser Funktionär gegen diesen Selbstbedienungsladen für zwei Personen. Daraufhin wurde er von Platz in diktatorischer Manier hinausgeworfen. Diese Dinge wird der Landtag genauestens prüfen und sie werden Konsequenzen haben müssen. Es geht insbesondere auch darum hervorzustreichen, dass die große Anzahl der fleißigen Mitarbeiter von Pro Mente nicht durch die unhaltbare Vorgangsweise der Führung beeinträchtigt werden. Unerträglich für den Steuerzahler sind nicht nur die Zahlungen aus dem Sozialtopf für die führenden Funktionäre von Pro Mente, sondern auch die Art und Weise wie Bauprojekte abgewickelt worden sind", schloss Jost.

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