Kossina begrüßt Pfand in Deutschland

Nun muss auch Molterer handeln

Wien (OTS) - Trotz einiger Widerstände wird es das Pfand auf Getränkeverpackungen in Deutschland ab Jänner 2003 nun geben. Umweltstadträtin Dipl. Ing. Isabella Kossina dazu: "Ein absolut richtiger Schritt, an dem auch in Österreich kein Weg vorbei führt."

"Die Zeichen stehen gut", so Kossina. Nachdem der Verfassungsgerichtshof auf Klage der Stadt Wien festgestellt hat, dass es der Umweltminister in gesetzwidriger Weise unterlassen hat, zu überprüfen, ob die gesetzlich vorgeschriebenen Vermeidungsziele erreicht wurden und ob Vermeidungsmaßnahmen technisch und wirtschaftlich unmöglich sind, sei Molterer nun aufgerufen, die tatsächlich erreichten Mehrwegquoten zu prüfen und damit Versäumtes rasch nachzuholen.

Kossina: "Eine Chance für den Umweltminister den richtigen Trend in der EU zu erkennen und auch in Österreich das verpflichtende Pfand einzuführen."****

Schon in den Skandinavischen Ländern habe sich das Pfand auf Dosen und Einwegflaschen bewährt. Es werde vom Handel und von den Konsumenten akzeptiert, so die Umweltstadträtin. "Ein Pfand hilft Ressourcen zu sparen, denn Mehrweg wird bis zu 30 mal wiederverwendet. Einweg landet nach einmaligem Gebrauch schon im Müll", betont Kossina.

Kossina unterstrich, dass auch der Konsument Verständnis für die Einführung habe, denn jeder, der seine Pfandflasche zurück in den Supermarkt bringt bekomme sein Geld zurück. Es sei auch höchste Zeit klar zu stellen, dass Mehrwegflaschen auch aus PET und nicht wie oft vermutet aus Glas sind. Damit sei auch das Argument, der praktischeren Handhabe von Einwegflaschen vom Tisch, so Kossina. (Schluss) bfm

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