Schwarz und Blau verhindern Hilfe für Betriebe!

Wirtschaftsverband verlangt Wiedereinsetzung des Entgeltfortzahlungs-Gesetzes

Wien (OTS) - Empörung und Ärger herrscht unter den Funktionären des Wirtschaftsverbandes Österreich anlässlich des heute tagenden Wirtschaftsparlaments. Denn Schwarz und Blau zeigen sich in bezug auf eine wirksame Hilfe der Betriebe weiter uneinsichtig. Der Wirtschaftsverband fordert in einem Antrag die Wiedereinsetzung des EFZG, "da der Entgeltfortzahlungs-Fonds vor allem für Klein- und Mittelbetriebe ein wesentliches Mittel zur Risikoabsicherung darstellt", betont Wirtschaftsverbands-Experte Hans Paulas.

Seit Abschaffung des EFZ-Fonds hätten die kleineren Betriebe ein viel höheres Risiko. Krankenstände von Mitarbeitern müssen nun voll von der Firma bezahlt und ausgeglichen werden, früher wurden die Kosten von dem Fonds, der aus Unternehmerbeiträgen gespeist wurde, abgedeckt. Dieser Weg muss laut SP-Wirtschaftsexperten wieder beschritten werden.

Doch Schwarz und Blau blockieren, wo es nur geht. In der heutigen Sitzung bringen sie einen Gegenantrag ein, der die Forderungen des Wirtschaftsverbandes zunichte macht. "Und auch in den Länderkammern wurden unsere Anträge stets abgeschmettert - ohne schlüssige Argumente", so Paulas. Die "kleine Koalition" im Wirtschaftsparlament zeigt leider einmal mehr, dass ihr die Klein- und Mittelbetriebe nicht am Herzen liegen ...

Rückfragen & Kontakt:

Rudolf Schüle
Bundesgeschäftsführer des Wirtschaftsverbandes
Tel.: 0664/423 41 48

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0009