mobilkom austria und Esther Dyson: Der Mensch bestimmt das digitale Zeitalter

Wien (OTS) - mobilkom austria lädt die "First Lady des Internet" nach Wien - Esther Dyson: "People are the ultimate killer application" - IDC-Studie zeigt: Tendenz zu mehr Interaktion und zum vermehrten Community-Building - Aber: 28% fühlen sich durch neue Technologien gestresst

Esther Dyson beeinflusst seit mehr als zwei Jahrzehnten die Technologisierung und Digitalisierung der Welt. Die Beraterin von IT-Konzernen und Regierungen ist auf Einladung von mobilkom austria in Wien zu Gast, um ihre zentrale Botschaft darzulegen. Esther Dyson, Vorsitzende von EDventure Holdings: "Die Kundenzahlen im Internet wie im Handysektor steigen, technologische Innovationen überholen sich fast täglich. Trotz der Technologieeuphorie der vergangenen Jahre dürfen wir eines nicht vergessen: Der Mensch und seine Bedürfnisse entscheiden über den Erfolg oder Misserfolg einer Technologie oder eines Produktes. Der Mensch, nicht die Technik, ist die ultimative "Killerapplikation". Ihn in seinem Selbstbewusstsein zu stärken und wieder ins Zentrum zu rücken, sehe ich als unsere vordringlichste Aufgabe von heute an."

"Willkommen in der wirklichen Welt"

Bei ihrem Wien Besuch stellt Esther Dyson, die vom New York Times Magazine als "einflussreichste Frau der Computerwelt" bezeichnet wurde, weitere Thesen vor: "Die virtuelle Welt war niemals mit der realen Welt verbunden, obwohl sie sehr viele Daten gesammelt und versucht hat, die Wirklichkeit abzubilden. Die Zukunft wird jener Infrastruktur gehören, die unsere verrückte, komplexe, reichhaltige Welt in allen Facetten wirklich abbildet und beide Ebenen zusammenbringt." Jahrelang, so die Expertin, habe man von Softwareinteroperabilität gesprochen, heute gehe es darum, die Kommunikation zwischen den Daten zu ermöglichen, "damit sich Systeme und Menschen effektiv austauschen können".

Opinion leader befragt von mobilkom austria

Mit einer Opinion leader Befragung, die in Österreich vom Consultingunternehmen IDC durchgeführt wurde, geht mobilkom austria den Spuren Esther Dysons nach. Anfang November 2002 zeichneten die befragten Wirtschaftsmanager, Politiker, Journalisten als auch Wissenschafter ein durch und durch positives Bild neuer Medien. Internet und Handy haben die Kommunikation unter den Menschen erleichtert - zwei von drei Befragten geben diese Antwort. 57% der Meinungsführer sehen sogar für sich selbst positive Auswirkungen auf ihren Alltag und ihre Lebensgestaltung, die nachhaltig vereinfacht wurde. Ein Viertel sieht ansatzweise Probleme im Umgang mit neuen Technologien, die durch ihre Komplexität oder durch den falschen Einsatz hervorgerufen werden. "Dem Wunsch der Kunden nach reduzierter Komplexität und einfachen Anwendungen, um unmittelbar eine Erleichterung des Alltages zu spüren, versuchen wir laufend nachzukommen. Jedes Technologie-Upgrade wird nur so erfolgreich sein, wie es an Einfachheit in der Bedienung dazu gewinnt", meint Dipl.-Ing. Dr. Boris Nemsic, CEO mobilkom austria und COO Wireless Telekom Austria.

Technologie macht Kommunikation schneller - auch Emotionen

Die Kommunikation ist für viele opinion leader durch den Einsatz von Handy und Internet eindeutiger geworden, gleichzeitig aber unverbindlicher. Termine werden kaum mehr fixiert, die kurzfristige Vereinbarungspolitik nimmt zu. Die positiven Aspekte der erleichterten Kommunikation sind offensichtlich, was meinen Opinion leader aber über die Problemseite? 7% der Befragten stimmen der Aussage zu, dass neue Technologien zu mehr Missverständnissen führen würden. Die Gründe sehen sie in der Technik selbst - die Usability wird hinterfragt - und in der Form der Kommunikation. Ein Befragter erklärt das so: "SMS und e-Mail verzichten auf die formelle Struktur, die Briefe oder Telefonate vorgeben. Sie bergen eine Fülle von Möglichkeiten, sich im Ton zu vergreifen." Die zunehmende Geschwindigkeit der Kommunikation wird einerseits geschätzt, birgt aber das Dilemma, schneller als bisher Emotionen freien Lauf zu lassen. "Die neue Geschwindigkeit lässt sich in Zahlen gießen: Über das Netz von mobilkom austria wurden heuer zwischen Jänner und September mehr als 372 Millionen SMS versendet. Jeder A1 Kunde schreibt pro Monat durchschnittlich 14 Kurznachrichten", berichtet Nemsic.

Verstärktes Community-Building - "Digital Divide" zwischen Nord und Süd

Österreichs Opinion leader aus Politik, Wirtschaft, Medien und Wissenschaft sehen mehrheitlich Vorteile in neuen Technologien, die als menschen- und völkerverbindend charakterisiert werden. Die Ansicht, dass neue Communitys entstehen und die Interaktion zunimmt, teilen 9 von 10 Befragten. Nur 8% könnten sich vorstellen, dass neue Technologien tatsächlich der Grund für Vereinsamung sind.

Ob neue Technologien zu einer "digital divide", einer Wissenskluft, die zwischen Nicht-Technologen und Technologie-Begeisterten führen könnte, polarisiert die Experten. 43% sehen im Internet die Möglichkeit, Grenzen zu überwinden. Das Entstehen von neuen Grenzen wird von 32% als reale Gefahr interpretiert. Sie würden, so die Experten, vorwiegend zwischen technologisierten Staaten und Entwicklungsländern auftreten.

"mobile.futuretalk" - immer einen Schritt voraus

Einmal jährlich lädt mobilkom austria Trendsetter und Opinion leader zum Gedankenaustausch. "Wir streben einen direkten Austausch von Ideen und Anschauungen zwischen unserem Unternehmen und der Umwelt an, um neue Aspekte für unsere Weiterentwicklung nutzen zu können. Der Dialog mit Expertinnen wie Faith Popcorn (Autorin von EVAlution, Begründerin des "Cocoonings"), die wir im vergangenen Jahr zu Gast hatten, oder Esther Dyson in diesem Jahr, führt dazu, dass mobilkom austria dem Heute immer einen Schritt voraus ist, wenn es um die Erfüllung von Kundenbedürfnissen geht", meint Nemsic.

Fotos von Esther Dyson bekommen Sie unter http://mobile.futuretalk.at

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