Kärnten ist Aushängeschild der Volkskultur

LH Haider: Schwerpunktbildung für Volkskultur und Brauchtum ist richtig - Umfassende Leistungsbilanz - von Chorakademie bis zum Musikschulwerk

Klagenfurt (LPD) - "Kärnten ist wieder zu einem Aushängeschild in der Volkskultur und Brauchtumspflege geworden", unterstrich heute Kulturreferent Landeshauptmann Jörg Haider. Noch nie seien so viele Leute in Chören, Blasmusikvereinen und anderen volkskulturellen Einrichtungen aktiv gewesen, verwies Haider auf die von ihm in Richtung Volkskultur und Brauchtum erfolgte Schwerpunktbildung, zu der er sich voll bekenne und die eine gesellschaftspolitische Weichenstellung sei.

Wichtig sei dabei, der Jugend die Tür zur gelebten Volkskultur zu öffnen und damit auch einen Beitrag zur Absicherung der regionalen Entwicklung und gegen die Abwanderung zu leisten. Als besondere Leistungen strich Haider den Ausbau und die Förderung des Musikschulwerks (6300 Schüler gab es 1999, jetzt: 8500), unterstützt durch das Hypo-Sponsoring, hervor. 17 neue teilzeitbeschäftigte und 23 vollzeitbeschäftige Lehrer werden ab 2003/2004 zusätzlich unterrichten. Die Jugend nehme das Angebot begeistert an.

Enorme Steigerungen bei der Dotierung habe es (im Vergleich zu den Positionen vor vier Jahren) für das Volksliedwerk (182 Prozent mehr), Blasmusikverband (330 Prozent), Sängerbund (58 Prozent), Bildungswerk (14,8 Mio. Euro Basisförderung), Amateurtheater (110 Prozent), Kärntner Landsmannschaft (280 Prozent) gegeben. Zudem wurden Förderungsrichtlinien für Dachverbände geschaffen. Bei den Musikkapellen wurden die Förderungen um das Sechsfache und bei den Chören um das Fünffache angehoben.

Auch ein musikpädagogischer Schwerpunkt wurde bei den Pflichtschulen gesetzt und Bernhard Zlanabitnig als Koordinator gewonnen. Die Zielsetzung geht dahin, an möglichst vielen Schulen wieder Schulchöre zu aktivieren. Als wichtige Maßnahmen wurden Notenpakete, Sing- und Sporttage, Lehrerfortbildung an der Chorakademie, die Brauchtumsmesse usw. erfolgreich umgesetzt.

Die Schaffung bzw. Förderung der Chorakademie, des Musikschulwerkes, des Blasmusikverbandes, der Bläserphilharmonie, des Freilichtmuseums Maria Saal, die Patenschaft für die Bergkapelle Hüttenberg, eines Ideenwettbewerbs für den Herzogstuhl wurden besonders hervorgehoben. Als nächstes ist die Gründung einer Alpen-Adria-Musikakademie im Stift Ossiach geplant, um grenzüberschreitende Kulturarbeit zu initiieren, erwähnte Haider. (Schluss)

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