Leitl: Dank an Freiwilligenorganisationen für Einsatz während Jahrhunderthochwassers

WKÖ-Präsident überreicht Scheck in Höhe von 10.000 Euro an Familien der drei ums Leben gekommenen Feuerwehrleute

Wien (OTS) - Vor versammelter Prominenz aus Politik und Wirtschaft wurden gestern, Mittwoch, im Rahmen des Empfanges zum Wirtschaftsparlament (früher: Kammertag) der Wirtschaftskammer Österreich die Leistungen der Freiwilligenorganisationen während des Jahrhunderthochwassers gewürdigt. Vor Außenministerin Benita Ferrero-Waldner, Innenminister Ernst Strasser, Wirtschaftsminister Martin Bartenstein, Finanzstaatssekretär Alfred Finz, den Präsidenten der Industriellenvereinigung, Peter Mitterbauer sowie dem Präsidenten der Arbeiterkammer, Herbert Tumpel drückte WKÖ-Präsident Christoph Leitl seinen Dank an die Freiwilligenorganisationen der Hochwasserkatastrophe aus: "Das Hochwasser war für rund 2000 Unternehmen existenzbedrohend. Für die Wirtschaftskammer war es selbstverständlich diesen Betrieben zu helfen. Von anderen ist Hilfe aber nicht immer selbstverständlich. Aus diesem Grund wollen wir uns bei den Freiwilligen Feuerwehren stellvertretend für alle Freiwilligenorganisationen bedanken."

Diese Danksagung habe aber auch einen weiteren Hintergrund: Die Wirtschaftskammer wolle den Familien der drei im Katastropheneinsatz ums Leben gekommenen Feuerwehrleuten eine symbolische Geste übergeben. Aus diesem Grund überreichte Leitl einen Scheck in der Höhe von 10.000 Euro an den Präsident des Bundesfeuerwehrverbands, Manfred Seidl. Dieser Betrag solle gedrittelt an die betroffenen Familien weitergeleitet werden.

Danken wollte aber auch Seidl der Wirtschaft, die tage- und wochenlang die vielen der insgesamt 119.000 im Einsatz befindlichen Helfer freigestellt habe. Gemeinsam mit der Wirtschaft wolle er vor dem Hintergrund der Ereignisse in diesem Sommer die Möglichkeit finden, um Dienstfreistellungen im Katastrophenfall unbürokratisch und schnell zu erreichen. "Wir wollen daher bei der kommenden Bundesregierung vorstellig werden, um dieses Wollen gesetzlich zu verankern", schloss der Präsident des Bundesfeuerwehrverbandes. (US)

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