Lichtenberger: Reichhold muß Begrenzung der Transitfahrten durchsetzen

Heutiges Transit-Treffen letzte Chance für Schwerverkehr-Reduktion

Wien (OTS) Heute ist das Transit-Treffen der Verkehrsminister Österreichs, Deutschlands, Italiens, Griechenlands und des EU-Vorsitzlandes Dänemark in Brüssel. Dort wird über eine Übergangslösung zum Transitvertrag beraten. "Dieses Treffen ist die letzte Chance für eine echte Reduzierung des Schwerverkehrs durch Österreich. Wenn es Minister Reichhold, dem österreichischen Verhandler, heute nicht gelingt, eine mengenmäßige Beschränkung der Transitfahrten durchzusetzen, droht eine Verdoppelung des Schwerverkehrs mit allen negativen Folgen für die Anrainer und die Umwelt", so Eva Lichtenberger, Verkehrssprecherin der Grünen.

Reichhold hätte ein zusätzliches As im Talon. Eine Studie der Universität Graz hat nachgewiesen, daß die sogenannten sauberen LKWs, die extrem wenige Ökopunkte 'bezahlen' müssen, kaum sauberer als die sogenannten 'schmutzigen' LKW. "Die Obergrenze ist daher unverzichtbar, weil nur sie eine echte Reduktion der Schadstoffe garantiert. Nur mit der Obergrenze wird nämlich die Anzahl der Transitfahrten tatsächlich begrenzt", so Lichtenberger.

Aufgrund dieser neuen wissenschaftlichen Erkenntnis ist auch Schüssels Aussage hinfällig, daß die Ökopunkte-Regelung allein schon eine Begrenzung des Schwerverkehrs und damit der Schadstoffe garantiert. Beim Wegfallen der Obergrenze ist mit einer Verdoppelung des Schwerverkehrs zu rechnen.

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